Sportfreunde Lotte: Piossek mit gutem Start

Neuzugang drängt in die Startelf

Marcus Piossek, Sportfreunde Lotte Spieler

Marcus Piossek, hier noch im SCP-Trikot, will mit den Sportfreunden angreifen. ©Imago

Einen Zähler konnten die Sportfreunde Lotte in der noch jungen Saison bislang erst erspielen, gegen den FSV Zwickau gab es ein 1:1-Unentschieden. Die übrigen Partien gegen Rostock, Paderborn und Aalen endeten allesamt mit einer Niederlage, was die Elf aus dem Tecklenburger Land in der Tabelle auf den letzten Platz spülte.

Im Westfalenpokal haben die Sportfreunde am Dienstagabend nun das erste Erfolgserlebnis einfahren können, was laut SFL-Coach Marc Fascher „Balsam“ war, wie der 49-Jährige im Kicker (Heft 67 vom 17.08.2017) eingestand. In der Liga soll am Sonntag im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Jena der nächste Sieg folgen.

Guter Einstand

Beim 8:1-Pokalerfolg gegen Brakel durften sich auch die beiden Neuzugänge, Marcus Piossek und Michael Schulze, beweisen, vor allem Piossek konnte dabei mit zwei Treffern einen mehr als ordentlichen Einstand hinlegen. Am Sonntag könnte der 28-Jährige zu seinem Ligadebüt für den neuen Arbeitgeber kommen.

In der Neuen Osnabrücker Zeitung äußert sich der gebürtige Lippstädter nun zu seinem Wechsel. „Vor zwei Wochen hat Paderborn mit mitgeteilt, dass es schwer für mich wird. Ich musste das so akzeptieren, wie der Verein mir das gesagt hat. Dann habe ich versucht, eine Lösung zu finden“, gibt Piossek Einblicke in den Verlauf der letzten Wochen.

Letztendlich landete der Offensivspieler bekanntlich in Lotte, doch auch eine Rückkehr zum benachbarten Ligakonkurrenten VfL Osnabrück stand im Raum. Mehr als ein „loses“ Gespräch mit seinem Berater habe es jedoch nie gegeben. Für die Lila-Weißen stand der Deutsch-Pole in der Saison 2012/13 auf dem Platz.

Neue sportliche Heimat bei den Sportfreunden

Vor allem sein neuer Trainer Fascher, der sich sehr um ihn „bemüht“ hat, war ein Grund für seinen Wechsel nach Lotte. Sportlich gesehen visiert der 28-jährige Neuling jedoch andere Tabellenregionen an: „Ich möchte, dass wir da unten so schnell wie möglich rauskommen.“ Die erste Gelegenheit bietet sich am Wochenende gegen Jena.

Seine Vita zeigt mit dem SC Paderborn, Münster, Osnabrück, Dortmund und Ahlen mehrere Stationen auf, die in unmittelbarer Nähe zu seinem Geburtsort Lippstadt liegen. „Das ist sozusagen mein Bereich. Meine Eltern wohnen in Lippstadt und mein Bruder in Ahlen“, so Piossek, der mit Lotte sowohl sportlich als auch geographisch eine „Lösung“ gefunden zu haben scheint.

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