Ultimatum für Alexander Ende – Havelse zurück in der Eilenriede
Englische Woche in der 3. Liga
Zurück in der Eilenriede: Havelses Trainer Samir Ferchichi. © IMAGO / Jan Huebner
Die 3. Liga hat sich am Wochenende mit einigen spektakulären Spielen zurück aus der Länderspielpause gemeldet und gibt mit der zweiten Englischen Wochen am Dienstag und Mittwoch gleich wieder richtig Gas.
Zu den Highlights des Wochenendes zählte fraglos der 3:2-Heimsieg des MSV Duisburg gegen die TSG Hoffenheim II nach einem 0:2-Rückstand. Zum Mann des Tages avancierte dabei Peter Remmert, der alle drei Duisburger Tore erzielte und das binnen sechs Minuten. Die Leihgabe des FC Schalke 04 stellte damit zugleich einen neuen Rekord für den schnellsten Hattrick in der Geschichte der 3. Liga auf. Zuvor war mit drei Treffern in sieben Minuten für Erzgebirge Aue gegen Carl Zeiss Jena in der Saison 2008/09 Ali Lukunku der Rekordhalter.
Weniger gut läuft es in Duisburg für Max Besuschkow, der gegen Hoffenheim erstmals 90 Minuten auf der Bank blieb und zuvor bei sechs Einwechslungen auch nur ein Mal von Beginn an ran durfte. Trainer Dietmar Hirsch bezeichnete den erfahrenen Mittelfeldmann zwar als „immer eine Alternative“, doch aktuell benötigt Besuschkow, der mit ganz anderen Erwartungen nach Duisburg gekommen ist, Geduld.
Ende braucht Ergebnisse
Die Geduld vieler Fans von Fortuna Düsseldorf mit Trainer Alexander Ende scheint unterdessen zur Neige zu gehen, wie die nicht zu überhörenden Rufe in der Schlussphase des Spiels am Sonntag gegen den SC Verl (2:2) deutlich gemacht haben. Die Vereinsführung steht bislang noch zum Coach, doch soll es laut Bild nun ein Ultimatum geben. Stimmen am Mittwoch bei Preußen Münster und am Samstag gegen den 1. FC Saarbrücken die Ergebnisse und die Leistungen nicht, dürfte es für Ende eng werden.
Der Blick auf die Tabelle fällt für den TSV Havelse angesichts von Platz 20 und nur vier Punkten aus acht Spielen wenig erfreulich aus. Immerhin gibt es nun aber eine gute Nachricht vom DFB. Denn nachdem die Niedersachsen für die ersten vier Heimspiele in die viel zu große Heinz-von-Heiden-Arena ausweichen mussten, hat Verband nun grünes Licht für die Rückkehr des zuvor als nicht uneingeschränkt drittligatauglichen Eilenriedestadion gegeben.