VfL Osnabrück: Amenyido drängt sich auf

Angreifer trifft im Testspiel doppelt

Nach vier Einsätzen in der 3. Liga wartet Etienne Amenyido noch auf seinen ersten Treffer.

Bewies sich im Testspiel als Alternative für den Liga-Alltag: Etienne Amenyido. ©Imago/Osnapix

Mit einem 2:1-Sieg über den Westfalenligisten Neuenkirchen hat der VfL am Dienstag ein erfolgreiches Testspiel bestritten. Trainer Daniel Thioune gab dabei überwiegend Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance und nahm auch Spieler der U19 mit.

Im Vergleich zum letzten Liga-Spiel in Aalen blieben lediglich Innnenverteidiger Konstantin Engel und Angreifer Etienne Amenyido in der Startelf. Trotzdem wurde der Tabellenführer der 3. Liga seiner Favoritenrolle gerecht, auch wenn er dies auf Grund mangelhafter Chancenverwertung nicht auf die Anzeigetafel bringen konnte.

Amenyido trifft zum Sieg

Dieses Fazit gilt nicht für Amenyido, der mit einem Doppelpack in der zweiten Halbzeit den Sieg sicherstellte. Den 20-Jährigen holte Osnabrück im Sommer aus der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund, bislang hatte er jedoch einen schweren Stand.

Erst vier Einsätze stehen in der Liga für ihn zu Buche, drei davon nach Einwechslungen. Zwischen dem fünften und 13. Spieltag kam er überhaupt nicht zum Einsatz, musste auf der Bank Platz nehmen und stand zwei Mal überhaupt nicht erst im Kader.

Osnabrück könnte öfter treffen

Auch im Landespokal kam er nicht über den Status des Einwechselspielers hinaus, konnte sich beim 5:0 über Regionalligist Rehden im Viertelfinale aber immerhin in die Torschützenliste eintragen.

Nachdem er gegen Aalen bereits sein Startelfdebüt gab, könnte jetzt seine Stunde schlagen. Auch wenn es beim souveränen Tabellenführer derzeit läuft, ist in Sachen Torausbeute noch Luft nach oben. Nur in drei seiner letzten zehn Spiele konnte der VfL zwei oder mehr Treffer erzielen. Die mit zehn Gegentreffern beste Defensive der Liga machte oftmals den Unterschied.

Vielseitigkeit als Trumpf

Zudem besteht derzeit eine gewisse Abhängigkeit von Toptorjäger Marcos Álvarez, der für acht der 21 Osnabrücker Treffer verantwortlich ist. Sollte der 27-Jährige ausfallen oder eine Durststrecke erleben, sind die Alternativen zu ihm rar gesät.

Da Amenyido nicht nur in der Sturmspitze sondern auch auf beiden Flügeln eingesetzt werden kann, könnte er auch für das nächste Spiel gegen Cottbus am Samstag wieder eine Option für die erste Elf sein. Bereits gegen Aalen lief er auf links auf, mit Álvarez im Zentrum und Kapitän Marc Heider auf rechts.

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