VfL Osnabrück: Beförderung für Thioune „ein Privileg“

Erste Bewährungschance als Chefcoach im Profi-Bereich

Bei der Mannschaft geachtet: Osnabrücks neuer Cheftrainer Daniel Thioune

Stolz auf Beförderung: VfL-Chefcoach Daniel Thioune © imago/Kirchner-Media

Daniel Thioune hat beim VfL Osnabrück mit Freude auf seine Beförderung zum neuen Cheftrainer reagiert. Auch bei der Mannschaft ist die Entscheidung der Niedersachen zur Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem bisherigen Interimscoach auf ein positives Echo gestoßen.

Das ist ein absolutes Privileg. (Daniel Thioune über seine Beförderung zum VfL-Chefcoach)

Thioune machte nach der Bekanntgabe seiner Ernennung zum Nachfolger der entlassenen VfL-Ikone Joe Enochs aus seinen Gefühlen kein Hehl und zeigte zugleich seine ebenfalls starke Verbundenheit mit dem Klub. „Das ist ein absolutes Privileg. Ich bin stolz darauf“, sagte der 43-Jährige in seiner ersten öffentlichen Reaktion in der Neuen Osnabrücker Zeitung noch vor seiner offiziellen Vorstellung am Donnerstagmittag.

Erste Chance als Cheftrainer

Durch den neuen Vertrag bis zum Saisonende bietet sich Thioune an der Bremer Brücke eine erste Chance als Cheftrainer im Profi-Bereich. Dem Beschluss der Osnabrücker Vereinsführung war zwei Tage zuvor ein Perspektivgespräch mit dem früheren VfL-Spieler vorausgegangen, nachdem die Lila-Weißen in den bisherigen vier Liga-Spielen unter Thioune mit lediglich einem Sieg noch nicht die erhoffte Wende einleiten konnten.

Trotz der geringen Punkteausbeute des Tabellenvorletzten würdigte Kapitän Christian Groß Thiounes bisherige Arbeit nach der offiziellen Mitteilung über die weitere Anstellung des Coaches ausdrücklich und verwies auf deutliche Fortschritte. Zuletzt habe man gesehen, dass „Spielfreude da war und und wir in unserem System flexibler geworden sind“.

Aus Sicht des 28-Jährigen habe denn auch bereits sehr wohl eine Trendumkehrung statgefunden. Detailarbeit jedoch, meinte der Mittelfeldspieler weiter, brauche „eben mehr als nur die zurückliegenden vier Wochen“.

Für Groß ist nach der Klärung der Trainer-Frage insbesondere die Mannschaft bei der Verbesserung der Tabellensituation gefordert. Nun seien die Profis „in der Pflicht, weiter gute Leistungen zu zeigen und die nötigen Punkte zu holen“.

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