VfL Osnabrück holt Thomas Konrad

Innenverteidiger kommt von Viktoria Berlin

Thomas Konrad beim FC Vaduz gegen Seydou Doumbia vom FC Basel

Thomas Konrad (r.) bestritt unter anderem 21 Spiele in der Schweizer Super League. ©Imago/Geisser

Update, 24.01.2019, 18:34 Uhr: 
Wie Liga-Drei.de bereits am Mittwoch exklusiv vermeldete, hat sich der VfL Osnabrück die Dienste von Thomas Konrad gesichert. Dies gaben die Niedersachsen am Donnerstagabend bekannt.

Erst kam die Hiobsbotschaft, dann folgte offenbar umgehend die Reaktion: Nach der schweren Verletzung von Felix Schiller holt der VfL Osnabrück nach Informationen von Liga-Drei.de aus dem Berliner Umfeld Thomas Konrad von der dortigen Viktoria.

Internationale Erfahrung

Innenverteidiger Schiller hatte schon länger mit Knieproblemen zu kämpfen, diese wurden aber zunächst konservativ behandelt. Nun ist eine OP unumgänglich geworden. Daher braucht Trainer Daniel Thioune schnell einen Ersatz, denn hinter Adam Susac und Maurice Trapp fehlt jetzt eine erfahrene Alternative.

Diese soll nun also in Person von Thomas Konrad gefunden worden sein. Der Abwehrrecke hatte jüngst in einem Testspiel bei Energie Cottbus mitgewirkt, stand also schon im Fokus der 3. Liga. Durch die finanziellen Probleme von Viktoria Berlin waren deren Spieler plötzlich für andere Vereine interessant geworden. Christoph Menz etwa schloss sich Eintracht Braunschweig an.

Konrad spielte seit November beim Regionalligisten, war zuvor auf Vereinssuche gewesen, nachdem sein Vertrag beim FC Vaduz ausgelaufen war und er im Sommer auf Grund einer Verletzung aus der letzten Saison noch keinem Verein helfen konnte.

Der 29-Jährige war beim KSC ausgebildet worden, hatte dort in jungen Jahren vor allem in der zweiten Mannschaft gespielt, jedoch schon früh auch Spielzeit in der 2. Bundesliga bekommen.

Sein Weg führte ihn dann zu Eintracht Trier, bevor es nach Schottland zu Dundee FC und eben nach Liechtenstein ging, wo er in der ersten und zweiten Schweizer Liga spielte. Der erfahrene Defensivmann war dabei auf allen Stationen Stammspieler, sammelte sogar internationale Erfahrung bei Einsätzen in der Europa League Qualifikation.

Im gebürtigen Karlsruher bekommt der VfL also einen erprobten Mann, der zudem noch eine Alternative für die Positionen vor der Abwehr darstellt.

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