VfL Osnabrück: Was wurde aus den Abgängen?

Wer hat sich verbessert, wer nicht?

Der Umbruch beim VfL Osnabrück fiel im Sommer zwar nicht ganz so groß aus wie in den Jahren zuvor, dennoch haben einige Spieler den Verein von der Bremer Brücke verlassen. Liga-Drei.de zeigt Euch in einem aktuellen Überblick, wie es für die Ex-Osnabrücker bei ihren neuen Klubs läuft.

Marvin Schwäbe: Der überragende Torwart der vergangenen Drittliga-Saison macht bei Dynamo Dresden genau da weiter, wo er aufgehört hat. Bisher hat er keine Minute in der 2. Bundesliga verpasst und seinem neuen Verein mit starken Paraden schon den einen oder anderen Punkt gesichert. Keine Frage: Über kurz oder lang werden wir Schwäbe im Fußball-Oberhaus sehen.

David Pisot: Den Innenverteidiger zog es während der bereits laufenden Spielzeit ebenfalls in die 2. Liga. Bei den Würzburger Kickers hat er seither immer über die vollen 90 Minuten auf dem Platz gestanden, allerdings als Rechtsverteidiger. Beim 3:0-Sieg über Greuther Fürth war Pisot mit zwei Treffern nach Standard-Situationen der absolute Matchwinner.

Massimo Ornatelli: Nachdem ihm bei den „Lila-Weißen“ kein neuer Vertrag angeboten wurde, wechselte der Deutsch-Italiener zum Liga-Konkurrenten FSV Frankfurt. Seit dem 3. Spieltag gehört Ornatelli hier zum Stammpersonal. Dieses Vertrauen rechtfertigte er bislang mit zwei Treffern und drei Assists.

Sofien Chahed: Der defensive Mittelfeldspieler entschied sich dazu, es eine Liga tiefer zu probieren, nachdem er in Osnabrück zuletzt nur noch sporadisch zum Einsatz kam. Für den Berliner AK konnte der 26-Jährige aufgrund eines Kreuzbandrisses allerdings noch kein Spiel absolvieren.

Francky Sembolo: Beim VfL hat er es nie zum Stammspieler geschafft, deswegen schloss er sich wie Chahed im Sommer dem Regionalligisten Berliner AK an. Auch hier reichte es in den vergangenen Partien nicht für einen Einsatz von Beginn an. Immerhin: Ende September erzielte er sein erstes Tor, allerdings sah er im Spiel gegen Fürstenwalde auch die Rote Karte und fehlt nun gesperrt.

Stephan Thee: Der Mittelfeldmann wechselte erst Mitte September zum TSV Buchbach in die Regionalliga Bayern. Dort stand er seither 2-mal in der Startelf, gleich in seinem ersten Spiel gegen Bayern Hof steuerte er einen Assist zum 3:0-Erfolg bei.

Deniz Taskesen: Der gebürtige Osnabrücker ist im Sommer ins Heimatland seiner Eltern, die Türkei, gewechselt. Beim dortigen Drittligisten Karagümrük stand er einmal in der Startformation, ansonsten wurde er 3-mal eingewechselt. Einen Treffer oder eine Vorlage konnte der offensive Mittelfeldspieler noch nicht verbuchen.

Maik Odenthal: Als er vor zwei Jahren von Borussia Mönchengladbach II an die Hase wechselte, galt er als vielversprechendes Talent. Nach nur 14 Einsätzen für den VfL muss man aber festhalten: Für die 3. Liga reichte es bisher nicht. In der Regionalliga bei Rot-Weiß Oberhausen kam Odenthal in acht von elf Spielen zum Einsatz, dabei gelang ihm ein Tor.

Nicolas Eiter: Das Talent sah in Osnabrück keine Perspektive und schloss sich deshalb dem Regionalligisten VfB Oldenburg an. Hier bestritt der Innenverteidiger bisher sechs von zehn Spielen, allerdings immer nur als Einwechselspieler.

Marcos Alvarez: Der Top-Stürmer des VfL Osnabrück in der Saison 2015/16 verletzte sich kurz vor Saisonende schwer (Kreuzbandriss). Damals war ein Wechsel in die 2. Bundesliga ein ernstes Thema, aufgrund der Verletzung hat Alvarez momentan aber noch keinen neuen Verein. Das wird sich wohl im Winter ändern.

Marcel Kandziora und Tom Merkens: Diese beiden Spieler sind aktuell noch vereinslos.