VfL Osnabrück zahlt Geldstrafe

Wegen Tennisball-Würfen

Tennisbälle auf dem Spielfeld des VfL Osnabrück

Die Tennisball-Aktion hat sich in vielen Stadien als Protest gegen Montagsspiele etabliert. ©Imago/Noah Wedel

Zweimal war die Montags-Partie zwischen dem VfL Osnabrück und dem KFC Uerdingen Anfang November unterbrochen worden, weil Tennisbälle auf das Spielfeld geworfen wurden. Dieses Verhalten ahndet der DFB nun mit einer Geldstrafe von 3000 Euro.

Protest gegen Montagsspiele geahndet

Die Fans in der Ostkurve der Bremer Brücke hatten mit der Aktion gegen Montagsspiele protestiert. Das Sportgericht wertete die Würfe als unsportliches Verhalten des Anhangs und sprach demzufolge die Strafe aus.

Die Lila-Weißen haben angekündigt, keinen Protest gegen das Urteil einzulegen, sodass die Entscheidung rechtskräftig wird. Verglichen mit den 23.500 Euro, die der VfL Anfang Dezember für das Abbrennen von Pyrotechnik durch seine Fans in der Partie gegen Eintracht Braunschweig zahlen musste, fällt das Bußgeld noch moderat aus.

Immerhin für Proteste gegen Monatgsspiele wird es in nächster Zeit keine weiteren Verfahren gegen den VfL geben, da die Terminierung der Spieltage bis zum 23. Spieltag für Osnabrück keine Partie an einem Montag vorsieht. Am 24. Spieltag geht es dann allerdings ins noch genau anzusetzende Derby gegen Münster.

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