VfL Osnabrück: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2017/18

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Marcos Alvarez jubelt mit seinen Kollegen

Gleich mittendrin. Marcos Alvarez brauchte wenig Anlaufzeit. ©Imago/pmk

Der VfL zählt in der aktuellen Spielzeit zu den Überraschungen der Liga, bekanntlich jedoch im negativen Sinne. Sportlich gingen die Lila-Weißen oftmals leer aus, sodass Osnabrück in der Tabelle derzeit den 18. Rang bekleidet. Wie haben bislang jedoch die Neulinge abgeschnitten? 

Adam Susac
12 Gegentreffer fing sich die VfL-Abwehr bis zum 4. Spieltag, in den folgenden zehn Partien waren es „nur“ noch elf. Dies liegt auch an Susac, der sich den Lila-Weißen Anfang August angeschlossen hat. Seitdem verpasste der ehemalige Aue-Akteur keine Minute, gegen Zwickau krönte er seine bisher gute Saison mit einem Treffer.

Tim Paterok
Der gebürtige Paderborner ist die Nummer zwei bei den Niedersachsen, bislang saß Paterok immer als Back-Up für Marius Gersbeck auf der Bank.

Marcos Alvarez
Nach nur einem knappen Jahr kehrte der trickreiche Angreifer an die Bremer Brücke zurück. Ab dem 3. Spieltag mischt Alvarez seitdem im VfL-Team mit und bereicherte es fortan. Bei seinem ersten Auftritt steuerte der Deutsch-Spanier gleich einen Treffer bei, gegen Lotte folgte dann der Siegtreffer.

Auch für Alvarez lief es zwischenzeitlich nicht rund, unter Daniel Thioune war der 26-Jährige zunächst außen vor. Gegen Zwickau durfte Alvarez jedoch wieder ran – es folgte sein dritter Saisontreffer.

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Tim Danneberg
Der Rekordspieler der 3. Liga beendete nach drei Jahren das Kapitel CFC und kehrte in den Umkreis seiner Geburtsstadt Minden zurück. Beim VfL kam Danneberg bislang in jeder Partie zum Einsatz, zwei Tore und eine Vorlage steuerte der Mittelfeldmann bei.

Furkan Zorba
Der 19-Jährige durfte in Frankfurt zwar einige Male auf der Bank Platz nehmen, ein Bundesligaeinsatz blieb ihm dabei jedoch verwehrt. Im Sommer folgte dann der Wechsel zum VfL. Anfangs durfte sich Zorba dabei als Linksverteidiger beweisen, zuletzt blieb er jedoch zumeist auf der Bank. Gegen Rostock und Zwickau fehlte der gebürtige Rüsselsheimer komplett.

Adam Susac dirigiert seinen Nebenleute

Pfeiler in der VfL-Defensive: Adam Susac ©Imago/pmk

Christian Bickel
Durch das Leihgeschäft mit dem VfL sollte Bickel, der im Sommer zum SC Paderborn zurückkehren wird, wieder zu regelmäßigen Einsätzen kommen. Dieser Plan wurde jedoch von einer Kreuzbandverletzung zerschlagen, die er sich bei seinem zweiten Einsatz für den VfL zugezogen hat. Läuft alles nach Plan, könnte der 26-Jährige im Saisonendspurt wieder eingreifen.

Marc Wachs
Auch Wachs sollte durch die Leihe nach Niedersachsen wieder Spielzeit ermöglicht bekommen, bislang profitieren alle Seiten von der einjährigen Leihe mit Dynamo Dresden. Wachs, der sich kürzlich im Interview mit Liga-Drei.de zur aktuellen Situation bei den Lila-Weißen äußerte, konnte sich als Stammkraft auf der linken Seite etablieren.

Emmanuel Iyoha
Der dritte Leihspieler kam aus Düsseldorf. Auch Iyoha zeigte bislang gute Ansätze, dabei musste sich der 20-Jährige jedoch auf mehreren Positionen beweisen. Am letzten Spieltag legte die Leihgabe seinen ersten Treffer auf.

Steffen Tigges
Der Youngster gehörte bereits in der letzten Saison zum Profikader, wurde jedoch erst im Vorfeld dieser Saison mit einem Vertrag ausgestattet. Auch unter Thioune erhält Tigges regelmäßig Einsatzzeit, zuletzt sogar in der Startelf.

Sebastian Klaas
Auch Klaas debütierte bereits in der letzten Spielzeit, erhielt in der laufenden Serie jedoch zunehmend Spielanteile. Thioune schenkte dem Mittelfeldmann zuletzt ebenfalls von Beginn an das Vertrauen.

Marcel Ruschmeyer wurde aus der zweiten Mannschaft hochgezogen, blieb bislang jedoch ohne Einsatz. Leon Tigges ist der dritte Keeper beim VfL, im Gegensatz zu seinem Zwillingsbruder spielt er jedoch (noch) keine Rolle.

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