VfR Aalen: Absage an Aufstiegshoffnungen

Ausfälle begrenzen Möglichkeiten nach oben

Ständige Ausfälle als Ärgernis: Aalens Trainer Peter Vollmann

Geht seinen Weg: VfR-Coach Peter Vollmann © imago/Eibner

Trainer Peter Vollmann hat beim VfR Aalen aufkommenden Hoffnungen auf einen verspäteten Einstieg in den Kampf um den Zweitliga-Aufstieg eine Absage erteilt. Trotz der jüngsten Aufwärtsentwicklung seines Teams will der Coach die Saisonziele nicht nach oben korrigieren.

Ich bin kein Freund davon, ständig Standpunkte zu wechseln. (VfR-Trainer Peter Vollmann)

„Wenn ich jetzt höre: ‚Oh, ihr seid oben dran!‘: Ich bin kein Freund davon, ständig Standpunkte zu wechseln. Das macht für mich keinen Sinn“, stellte Vollmann in einem Interview mit der Schwäbischen Zeitung klar.

Nach drei Siegen in vier Spielen auf dem Vormarsch

Aalen ist durch drei Siege in den vergangenen vier Spielen auf den siebten Tabellenplatz vorgerückt. Der Rückstand des VfR auf den Aufstiegsrelegationsplatz drei beträgt vor dem nächsten Punktspiel gegen Aufsteiger SV Meppen (Samstag) sieben Zähler.

Aus Vollmanns Sicht ist weniger spielerische Qualität als vielmehr die personelle Substanz der Grund für die nach oben begrenzten Möglichkeiten seines Teams. Er habe „aufgrund von Krankheiten und Gelbsperren oft zu wenig Wechselpotenzial“, erläuterte der 60-Jährige seine Meinung.

Besonders die häufigen Ausfälle von Spielern aus gesundheitlichen Gründen seien „für mich ein nerviges Thema“, sagte der am Saisonende scheidende Coach: „Bei uns sind ständig Spieler krank. Immer wieder ist es ein Infekt. Das ist unerklärlich. Das geht an die Substanz. Ich weiß nicht, wie das kommt.“

Zuletzt hatte Vollmann einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel für das Saisonende ausgerufen. Als Zwischenstation will der Drittliga-Rekordtrainer mit seinem Team „zunächst 45 Punkte erreichen“, um keinesfalls mehr in den Abstiegsstrudel geraten zu können.