VfR Aalen: Bär heiß auf Ex-Klubs

In Zwickau und Jena stehen besondere Spiele an

Marcel Bär vom VfR Aalen

Gegen zwei Ex-Klubs geht es für Marcel Bär in den nächsten Wochen. ©Imago/Eibner

Marcel Bär ist aus der Startelf des VfR Aalen kaum noch wegzudenken. Den Weg in die Ostalb fand der Norddeutsche allerdings erst über die Stationen Carl Zeiss Jena und FSV Zwickau. Genau bei diesen beiden Vereinen muss der VfR nun in den nächsten Auswärtsspielen ran. Marcel Bär blickt im Gespräch mit Liga-Drei.de zurück auf seine Zeit bei den Traditionsklubs aus dem Osten und voraus auf seine Rückkehr an die alten Wirkungsstätten.

In Zwickau in den Geschichtsbüchern

Zu nostalgisch will der 25-Jährige aber nicht werden vor dem kommenden Auftritt in Zwickau. Erstmal sei es für ihn ein Spiel, wie jedes andere, dass man gewinnen möchte. Verbindungen zum FSV gibt es dennoch: „Ich habe noch regelmäßig Kontakt mit Alex Sorge, der leider noch verletzt ist im Moment.“, so Bär.

Das erste Tor im neuen Stadion nehme ich nicht so wahr. (über seinen besonderen Treffer für Zwickau)

An die besonderen Momente im Trikot der Schwäne denkt der Offensivspieler noch gerne zurück, auch wenn ihn sein Eintrag in die lokalen Geschichtsbücher dabei weniger in den Sinn kommt. Marcel Bär war nämlich in der vergangenen Saison der erste Torschütze im neuen Stadion des FSV. Dass ich das erste Tor im neuen Stadion von Zwickau geschossen habe, nehme ich nicht so wahr. Ich erinnere mich eher an mein erstes Drittliga-Tor, das ich dort geschossen habe, oder meinen Dreierpack gegen Regensburg. Das sind die schönen Erinnerungen, die ich mit Zwickau und dem Stadion verbinde.“ , resümiert Bär.

Wir wollen auf jeden Fall die Punkte einsacken in Zwickau. (über die Motivation gegen den Ex-Klub)

Trotzdem kann er dem Ex-Verein am Freitag keine Geschenke machen, stellt der Außenstürmer klar: Wir wollen auf jeden Fall die Punkte einsacken in Zwickau. Es gibt nichts schöneres, als sich beim alten Verein nochmal mit einer guten Leistung zu präsentieren.“ 

Auch gegen Paderborn optimistisch

Zwei Wochen später geht es dann nach Jena, dem Verein bei dem Marcel Bär vor seinem Wechsel nach Zwickau aktiv war: „Nach Jena sind die Kontakte noch enger“, erklärt Bär, „In Jena hatte ich ein richtig tolles Jahr und habe viele Freunde gewonnen. Ich freue mich auf das Spiel und die Spieler, die ich dort kenne.“

Wir sind immer ein schwieriger Gegner. (über den guten Lauf des VfR)

Zwischen den jeweiligen Partien gegen Aalen treffen Zwickau und Jena am Ostersamstag aufeinander. Mitfiebern kann Marcel Bär hier allerdings mit keinem seiner früheren Arbeitgeber. Der VfR versucht nämlich zur selben Zeit, zu Hause gegen Paderborn den guten Eindruck des neuen Kalenderjahrs zu bestätigen. Marcel Bär weiß um die Tugenden, die dem VfR auch gegen den Aufstiegsaspiranten eine Chance ermöglichen: „Wenn es uns gelingt, hinten stabil zu stehen und die Null solange wie möglich zu halten, ist unsere Mannschaft vorne immer für ein Tor gut. Daher sind wir immer ein schwieriger Gegner.“ 

Ein Sieg gegen den Tabellenführer würde den besonderen Wochen für Marcel Bär noch die Krone aufsetzen. Und mit seinem sechsten Saisontor will er auch nicht unbedingt warten, bis wieder irgendwo ein neues Stadion gebaut wird.

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