VfR Aalen: Der Druck auf Giannikis steigt

Minimalziel in Gefahr

Argirios Giannikis an der Seitenlinie.

Muss einen Weg finden, die späten Gegentreffer abzustellen: VfR-Coach Argirios Giannikis. ©Imago/Eibner

In Würzburg ging die schwarze Serie des VfR Aalen ungebremst weiter, die 1:2-Niederlage stellt das elfte sieglose Spiel in Serie dar. Und es könnte sogar noch schlimmer kommen: Holt Braunschweig im Montagsspiel gegen Zwickau mindestens einen Zähler, hängt die Rote Laterne vorerst auf der Ostalb.

„Präsidium und Aufsichtsrat haben vor der Winterpause dem Trainer das Vertrauen ausgesprochen, verbunden mit dem Minimalziel, aus den ersten drei Spielen mindestens vier Punkte zu holen“, machte Präsidiumsmitglied Hermann Olschewski im Kicker (Ausgabe vom 04.02.2019) die Erwartungshaltung an Trainer Argirios Giannikis öffentlich und messbar.

Fünf Punkte in den letzten vier Spielen abgeschenkt

Nach der wetterbedingten Absage des Heimspiels gegen Unterhaching – nachgeholt wird die Partie erst Ende Februar – bleiben dem Übungsleiter damit die Partien gegen Meppen und eine Woche später gegen 1860, um die geforderten Punkte einzufahren.

Damit es endlich mit dem vierten Saisonsieg klappt, muss Giannikis schleunigst einen Weg finden, seine Mannschaft zu stabilisieren. Im zweiten Durchgang baut sie regelmäßig ab, kassierte nach dem Seitenwechsel bislang 22 Gegentreffer und damit fast doppelt so viele wie in der 1. Halbzeit (zwölf).

In drei der letzten vier Spiele kassierte Aalen außerdem in der Nachspielzeit noch ein Gegentor und ließ so in der Summe fünf Punkte liegen. Wie weh diese Punktverluste tun, zeigt der Blick auf die Tabelle: Aktuell ist das rettende Ufer sechs Zähler entfernt.

Olschewski lässt sich eine Hintertür offen

Gegen Meppen muss also mindestens ein Unentschieden her, um das Minimalziel nicht schon nach zwei von drei Partien zu verpassen. Dass der SV am Wochenende einen 0:2-Rückstand gegen Uerdingen noch drehte und den Siegtreffer in der fünften Minute der Nachspielzeit erzielte, dürfte man auch auf der Ostalb zur Kenntnis genommen haben.

Sollte im Heimspiel nichts Zählbares herausspringen und das Minimalziel verpasst werden, muss das aber noch nicht zwangsläufig das Ende von Giannikis in Aalen bedeuten. Olschewski lässt eine Hintertür offen: „Es kommt dann auf die Art und Weise an. Ob man eine weitere Niederlage dem Trainer anlasten kann oder ob sie wie in Würzburg durch Blackouts einzelner Spieler zustande kommt.“

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