VfR Aalen: Ist der Bock nun umgestoßen?

Aalen feiert 4:1-Sieg gegen Unterhaching

Thomas Geyer, Mathias Morys und Nicolas Sessa beim Torjubel

Jubel über den überzeugenden Auftritt: Thomas Geyer, Mathias Morys und Nicolas Sessa (v.l.n.r.) ©Imago/Eibner

Bereits vor der Partie gegen Unterhaching lobte Cheftrainer Rico Schmitt die Moral seiner Mannschaft, die die Spieler, zusammen mit dem nötigen Einsatzwillen gegen die Münchner Vorstädter dann auch auf den Platz brachten. Mit 4:1 schickte der VfR seinen Kontrahenten so nach Hause, wodurch sich Schmitt nach der Partie bei MagentaSport zufrieden zeigte.

Dabei lobte er auch die Arbeit seines Vorgängers Argirios Giannikis. Seine Mannschaft habe sich den Sieg, „nicht nur in den letzten zehn Tagen erarbeitet“, sondern davor schon „gute Spiele gehabt. Die Wahrscheinlichkeit ist gewachsen, dass irgendwann mal der Bock umgestoßen wird“, so der Fußballlehrer.

Plan geht auf

Zustande kam der Sieg aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung, aus der die glänzend aufgelegten Nicolas Sessa und Mathias Morys herausragten. Auch die Vorgaben des Trainers trugen allerdings nicht unwesentlich zum Erfolg bei. Die vertikalen Pässe abzufangen, sei das Ziel gewesen, außerdem Räume zu schließen und bei Ballgewinnen schnell umzuschalten.

Allgemein schaffte es Aalen immer wieder, den Hachinger Spielaufbau zu stören, exemplarisch bei den Ballgewinnen im Mittelfeld vor dem 1:0 und dem 3:0. Es seien „viele Dinge aufgeganen, die wir uns vorgenommen haben“, freute sich Schmitt darüber, lobte dahingehend aber nochmal die Mannschaft: „Der Plan ist immer nur so gut, wie ich als Spieler das aufnehme, abarbeite und alles reinlege.“

Kann der VfR nachlegen?

Durch den Sieg über Unterhaching ändert sich zwar am Tabellenplatz vorerst nichts, dennoch ist die Stimmung auf der Ostalb nochmal ein deutliches Stück positiver geworden. Wirklich wichtig wird der „Dreier“ allerdings erst, wenn Aalen am Wochenende nachlegen kann.

Dann geht es nach Münster. Kurioserweise feierte der VfR gegen die Preußen im Hinspiel den höchsten Saisonsieg: Wie gestern gegen Unterhaching gab es ein 4:1. Von insgesamt neun Duellen mit dem SCP in der dritten Liga hat Aalen außerdem nur eins verloren. Gute Voraussetzungen also, um in der angepeilten Aalener Aufholjagd direkt nachzulegen.

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