VfR Aalen: Stadionvorstellung

Die Ostalb-Arena im Detail

Die Ostalb-Arena, Heimstätte des VfR Aalen

Der VfR trägt seine Heimspiele in der Ostalb-Arena (vormals Scholz-Arena) aus. ©Imago/Hochzwei/Angerer

Nachdem wir Euch bereits die Stadien der Aufsteiger Meppen (Hänsch-Arena), Jena (Ernst-Abbe-Sportfeld) und Unterhaching (Alpenbauer-Sportpark) sowie die Arenen der Absteiger Karlsruhe (Wildpark-Stadion) und Würzburg (Flyeralarm-Arena) vorgestellt haben, geht es jetzt weiter mit unseren Stadion-Portraits.

Wöchentlich werfen wir einen Blick auf moderne Drittliga-Arenen sowie traditionsreiche Kultspielstätten. Heute geht es nach Aalen, auf die Ostalb-Arena.

Name: Ostalb-Arena (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 14.500 Plätze
Sitzplätze: 4.685, davon alle überdacht
Stehplätze: 9.815, davon 3.335 überdacht
Rollstuhlplätze: 18, barrierefreier Zugang über den Osteingang
Gästeblock: Blöcke H und I (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

Bis 1988 hieß die Spielstätte der Aalener VfR-Stadion im Rohrwang, benannt nach dem Waldstück westlich der Stadt, wo 1948 das Stadion gebaut und 1949 mit dem Eröffnungsspiel gegen Mainz 05 (Endstand 3:5) eingeweiht wurde.

Das Stadion hatte damals bereits ein Fassungsvermögen von 15.000 Zuschauern, davon waren allerdings nur 300 Sitzplätze. Die Gegentribüne bestand aus einem Stehwall. 1964 wurde die Wettkampfstätte erstmals umfassend renoviert und Umkleiden gebaut. 24 Jahre später übernahm die Stadt Aalen das Stadion.

Mit den steigenden sportlichen Ambitionen des VfR Aalen wurde das Stadion ab dem Jahr 2001 modernisiert und damit für den Profifußball zurechtgemacht. In den folgenden Jahren wurden ein VIP-Bereich gebaut, sowie eine Rasenheizung installiert sowie die Namensrechte zur Finanzierung vergeben.

2009 gelang dem VfR Aalen erstmals der Aufstieg in die dritte Liga. Nach einem zwischenzeitlichen Abstieg wurde der VfR 2012 erstmals zweitklassig. Das erste Mal in der Liga ausverkauft war das Stadion beim Derby gegen den 1. FC Heidenheim mit 14.500 Fans.

Den absoluten Zuschauerrekord hält jedoch ein anderer: Bei einem Konzert von Herbert Grönemeyer war die Aalener Spielstätte mit 30.000 Zuschauern besetzt.

In dieser Saison kamen bisher durchschnittlich knapp 4.000 Fans in die Ostalb-Arena, wie das Stadion seit zwei Monaten heißt. Hinter dem Namen stehen zehn Sponsoren. Bei vielen Fans heißt die Aalener Arena jedoch ohnehin seit eh und je „Rohrwang“.

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