VfR Aalen: Testspiel bringt Erkenntnisse

Morys und Co. künftig im 4-1-4-1 System?

Mohamed Amelhaf gegen Lukas Gugganig.

Durfte sich gestern 45 Minuten zeigen: Neuzugang Mohamed Amelhaf. ©Imago/Zink

Bei regnerischem Wetter und ca. elf Grad bereitet sich der VfR Aalen im türkischen Belek derzeit auf die Rückrunde vor und hat am heutigen Dienstag bereits die erste Trainingseinheit absolviert. Das kurzfristig für heute angesetzte Testspiel gegen Lok Leipzig musste allerdings wieder abgesagt werden – es fällt den Witterungsbedingungen zum Opfer.

Neuzugänge sollen sich zeigen

Getestet hat der VfR allerdings am gestrigen Montag und zwar gegen Zweitligist Greuther Fürth. Am Ende stand eine 0:3-Niederlage für die Kicker von der Ostalb zu Buche, bei der Trainer Argirios Giannikis allerdings wichtige Erkenntnisse sammeln konnte, wie er selbst im Vereins-TV sagte: „Wir wussten, dass das Spiel zu früh kommt. Uns wurden Fehler aufgezeigt, was gut ist, weil es ein Prozess ist bis Unterhaching.“

Ein wichtiger Teil des angesprochenen Prozesses bis zum Rückrundenstart gegen die Münchner Vorstädter wird die Integration der Neuzugänge sein. Mit Mohamed Amelhaf, Clemens Schoppenhauer, Johannes Bühler und jüngst Petar Sliskovic schlossen sich in der Winterpause vier Akteure den Aalenern an, die ihr Können gestern im Testspiel beweisen durften.

Systemwechsel?

In der ersten Halbzeit begannen Schoppenhauer und Bühler. Während Ersterer wie ein Großteil der Mannschaft nach der Pause weichen musste, spielte Bühler im zentralen Mittelfeld bis zur 83. Minute. In der zweiten Halbzeit kamen Amelhaf im rechten Mittelfeld sowie Slikskovic im Sturmzentrum zum Einsatz.

„Alle waren bemüht, alle waren engagiert. Man merkt, dass sie noch mit der Mannschaft reifen müssen“, so Giannikis über die Neuzugänge. Gleichzeitig muss der Trainer allerdings auch den Abgang seines besten Schützen Marcel Bär auffangen und erwägt dahingehend wohl eine Systemumstellung – weg von der Doppelspitze hin zum 4-1-4-1, das während des gesamten Spiels gegen Fürth praktiziert wurde.

Um die Abläufe besser zu verinnerlichen sollen nun die weiteren Testspiele dienen – sofern sie nicht wie die Partie gegen Lok Leipzig ins Wasser fallen. Der nächste Test ist für Donnerstag gegen den Tabellen-14. der rumänischen Liga, FC Voluntari, angesetzt.

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