VfR Aalen: Thomas Geyer gefällt in neuer Rolle

Abwehrmann jetzt Mittelfeld-Antreiber

Rico Schmitt im Gespräch mit Thomas Geyer

VfR-Trainer Rico Schmitt (l.) beorderte Thomas Geyer (r.) von der Abwehr ins Mittelfeld. ©Imago/Eibner

Exakt 109 Partien hat Thomas Geyer bereits für den VfR Aalen bestritten, die meisten davon auf der ihm angestammten Position in der Innenverteidigung. Der neue VfR-Coach Rico Schmitt hat mit Geyer jedoch andere Pläne, bot ihn zuletzt im Mittelfeld auf – wo er überzeugte.

Schon gegen Halle deutete sich an, dass Aalen mit Geyer in der Mittelfeld-Zentrale an Stabilität gewinnt, gegen den KSC trug sich der gebürtige Ehinger sogar in die Torschützenliste ein. Mit starker Schusstechnik bescherte Geyer dem VfR das 2:0, das den Weg ebnete für den Aalener Erfolg in Karlsruhe.

Perfekte Voraussetzungen

Es war erst der zweite Treffer des Abwehrmanns in sage und schreibe 296 Drittliga-Spielen, die er für Stuttgart II, Wehen Wiesbaden und Aalen bestritt. Von dieser Erfahrung zehrt der 28-Jährige natürlich. Dass er sich so gut im Mittelfeld zurecht findet, liegt allerdings eher an seiner Spielintelligenz, die auf seiner fußballerischen Ausbildung beim VfB Stuttgart sowie in der deutschen U20-Nationalmannschaft fußt und ihn prägte.

Früh holte sich der Instinktfußballer so die technischen und taktischen Voraussetzungen für den Profifußball, die er bisher im Spielaufbau in der Abwehr einbrachte. Um strauchelnden Aalenern Stabilität zu verleihen, ist es jedoch durchaus ein cleverer Kniff von Schmitt, Geyer ins Mittelfeld zu versetzen.

Entscheidende Wochen

Dort strahlt Geyer auch die nötige Ruhe aus, die der Mannschaft Sicherheit gibt. An den Ergebnissen war dies zuletzt nur beim Sieg gegen Karlsruhe abzulesen, doch auch gegen Halle und Münster waren die Auftritte Aalens anständig.

Das macht auf der Ostalb Mut für die kommenden drei Spiele, in denen es gegen drei Konkurrenten im Abstiegskampf geht: Zwickau, Fortuna Köln und Jena. Zunächst gastieren am Samstag die Schwäne aus Zwickau in Aalen.

Wenn es um den FSV geht, ist Geyers Bilanz durchaus ausbaufähig: Denn in vier Spielen, in denen er mit Aalen gegen Zwickau auf dem Platz stand, feierte er nur einen Sieg gegen die Sachsen. Diesen gab es allerdings in der für die aktuelle Situation wichtigen Partie: Beim 3:2-Triumph im Hinspiel.

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