VfR Aalen: Vollmann-Team im Pokal mit Rumpfkader

Fünf Ausfälle nach Erfolgsserie

Muss Umstellungen planen: Aalens Coach Peter Vollmann

Personalsorgen: VfR-Trainer Peter Vollmann © imago

Beim VfR Aalen hat die medizinische Abteilung vor der Pflichtaufgabe im Landespokal alle Hände voll zu tun. Für den Auftritt der Schwarz-Weißen am Samstag bei Verbandsligist VfL Pfullingen steht Trainer Peter Vollmann nach der Erfolgsserie der vergangenen Woche denn auch lediglich ein Rumpfkader zur Verfügung.

Der eine oder andere Spieler muss auf eine ungewohnten Position spielen. (VfR-Trainer Peter Vollmann)

In Pfullingen fehlen dem Coach nicht weniger als fünf Spieler entweder wegen Verletzungen oder einer Grippewelle. „Der eine oder andere Spieler muss auf einer ungewohnten Position spielen“, kündigte Vollmann in der Schwäbischen Zeitung schon an.

Längere Pause für Torjäger Wegkamp

Größtes Sorgenkind im VfR-Lazarett ist momentan Stürmer Gerrit Wegkamp. Der zweifache Saisontorschütze erlitt am vergangenen Samstag bei Aalens drittem Liga-Sieg in Folge gegen die Sportfreunde Lotte (3:0) einen Muskelfaserriss und fällt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch für das nächste Punktspiel des Tabellenvierten bei der SG Sonnenhof Großaspach (19. August) aus.

Aufgrund eines grippalen Infektes reisen auch Robert Müller und Torben Rehfeldt nicht mit nach Pfullingen. Ein Fragezeichen steht noch hinter Rico Preißinger, der zuletzt außer mit der Grippe noch mit einer Rippenprellung zu kämpfen hatte. Als Vorsichtsmaßnahme bekommt Mittelfeldspieler Matthias Morys wegen anhaltender Probleme mit seinen Bändern im Pokal eine Pause.

Auf eine Umstellung gegenüber den bisherigen vier Liga-Spielen hat sich Vollmann außerdem schon festgelegt. Für Stammtorwart Daniel Bernhardt rückt für das Gastspiel bei den Amateuren Raif Husic zwischen die Pfosten.

Grundsätzlich sieht Vollmann die Pokal-Pflicht differenziert. Zwar winke auf diesem Weg die lukrative Teilnahme am nächsten DFB-Pokal, doch würden die zusätzlichen Termine auch eine Belastung darstellen: „Mein Kollege Stefan Krämer aus Erfurt hat vorige Saison gesagt, dass die englischen Wochen sicherlich sechs bis acht Punkte gekostet haben – und das glaube ich ihm.“

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