VfR Aalen: Wegkamp nach Lotte

Sportfreunde holen auch Lars Dietz von Union Berlin

Gerrit Wegkamp wechselt zu den Sportfreunden Lotte

Gerrit Wegkamp verabschiedet sich nach drei Jahren aus Aalen. ©Imago/Eibner

UPDATE 12:00 Uhr: Die Sportfreunde leihen außerdem Lars Dietz von Union Berlin aus. Der Defensiv-Spieler soll mit seinen 21 Jahren Spielpraxis auf hohem Niveau bekommen.

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Der VfR Aalen gibt am letzten Tag der Transferphase noch einen Spieler an einen Liga-Konkurrenten ab: Gerrit Wegkamp schließt sich den Sportfreunden Lotte an, wo er einen Vertrag bis 2020 erhält. Der Stürmer war drei Jahre beim VfR.

Stürmertyp in Lotte gesucht

„Gerrit war mit seiner aktuellen Situation beim VfR Aalen nicht mehr zufrieden und sieht in Lotte für sich bessere Chancen. Wir wollten ihm keine Steine in den Weg legen und haben dem Wechselwunsch entsprochen. Gerrit hat sich während seiner Zeit beim VfR stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich jederzeit vorbildlich verhalten. Wir bedanken uns für seine gezeigten Leistungen und wünschen ihm für die neue Aufgabe alles Gute“, begründete Hermann Olschewski, Präsidiumsmitglied Sport, den Verkauf. Wie hoch die Ablöse für den 25-Jährigen ist, gab keiner der Beteiligten bekannt.

Gerrit war mit seiner aktuellen Situation nicht mehr zufrieden. (Präsidiumsmitglied Hermann Olschweski)

Wegkamp verkörpert einen Spielertyp, der den Sportfreunden Lotte noch fehlte. Einen großen Mittelstürmer gab es im Kader der Westfalen bislang nicht. Mit 1,93m soll der gebürtige Westfale für die nötige Präsenz im gegnerischen Strafraum sorgen. Für den neuen Trainer Nils Drube sind die Voraussetzungen für einen Umschwung im Tecklenburger Land damit deutlich besser geworden.

Vor allem in der Saison 2016/17 überzeugte der frühere Jugendspieler des VfL Osnabrück mit seiner Torquote: Elf Mal traf er damals für den VfR. In der letzten Spielzeit waren es zwar nur zwei Treffer, doch als Zielspieler war er trotzdem in 33 Einsätzen ein wichtiger Bestandteil des Teams. Auch in drei der fünf Spieltage dieser Saison stand er beim Anpfiff auf dem Platz.

Wie Aalen derweil plant ist ungewiss, wahrscheinlich wird auf ein System mit zwei Angreifern umgestellt, bei dem Matthias Morys in die Spitze rückt.

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