Sascha Mölders von 1860 München gegen Marvin Compper vom MSV Duisburg

Sascha Mölders (l.) will gegen seinen Ex-Klub die Sechzig-Serie wahren. ©Imago images/MaBoSport

Der erste Spieltag nach der Unterbrechung wartet gleich mit einem Top-Spiel auf: Tabellenführer Duisburg tritt beim seit 14 Spielen ungeschlagene TSV 1860 München an. Zuschauer wird es nicht gebe, doch beide Teams werden sich nicht weniger ins Zeug legen, um die Chancen auf den Sprung in die 2. Bundesliga zu wahren.

1860 München: Auch ohne Fans heimstark?

Die Sechziger waren das Team der Stunde, ehe es für alle ins „Home Office“ ging. Michael Köllner formte die „Löwen“ zu einer schwer zuschlagenden Truppe, die dabei auch spielerisch überzeugt. Wie der Zustand der einzelnen Spieler nun ist, kann schwer beurteilt werden. Angesichts der letzten Ergebnisse gäbe es jedenfalls keinen Grund zu wechseln.

Da mit Aaron Berzel aber einer der Stamm-Innenverteidiger lange ausfällt, muss ein wenig umgebaut werden. Wahrscheinlich bekommt Kapitän Felix Weber wieder Gelegenheit sich zu beweisen. Dennis Erdmann und Tim Rieder dürften dagegen in der Dreierkette gesetzt sein. Im Mittelfeld gibt es keinen zwingenden Anlass zu wechseln. Allerdings ist davon auszugehen, dass Quirin Moll seinen Rückstand nach langer Verletzung nun endgültig aufgeholt hat. Er könnte eine Option sein.

Spannender wird die Frage, wie die „Blauen“ das Fehlen der Fans verkraften. Im Hexenkessel Grünwalder Stadion verlor der TSV in dieser Saison erst einmal, kassiert zu Hause die wenigsten Tore der Liga.

MSV Duisburg: Wer ersetzt Bitter?

Die „Zebras“ hatten vor der Zwangspause gerade ihren Negativlauf durchbrochen und Magdeburg mit 1:0 geschlagen. Da die Verfolger nicht von der Schwächephase des Tabellenführers profitierten, grüßen die Meidericher weiter von Platz an der Sonne. Die drei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz gilt es nun auszubauen, bevor in den englischen Wochen der Kräfteverschleiß einsetzt.

Der Kader des MSV ist nämlich nicht überall komfortabel ausgestattet. Rechtsverteidiger Joshua Bitter etwa muss vom eigentlich offensiven Arnold Budimbu ersetzt werden, wenn Trainer Thorsten Lieberknecht keine besser Lösung einfällt. Dazu ist die einzige echte Alternative zu Mittelstürmer Vincent Vermeij bis Saisonende außen vor. Die Sperre von Ahmet Engin hingegen kann durch große Auswahl im offensiven Mittelfeld gut aufgefangen werden.

Diese fehlende Breite im Kader könnte ein Grund sein, warum es in den Spitzenspielen bisher nicht lief: In der Rückrunde wurde noch gegen kein Team aus der oberen Tabellenhälfte gewonnen. Aus den Duellen gegen Mannschaften aus den aktuellen Top-Sechs gab es nur einen Sieg – den aber gegen 1860.

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