27. Spieltag: 1. FC Magdeburg gegen FSV Zwickau

Analyse & Aufstellung zum Spiel am 03.03.2018

Nico Hammann vom 1. FC Magdeburg gegen Ronny König vom FSV Zwickau

Nico Hammann (r.) ist gegen Zwickau eine Alternative für die linke Seite. ©Imago/Christian Schroedter

Update, 02.03.2018, 11.30 Uhr:
Wie der Club bekannt gab, wurde das Spiel abgesagt. Aufgrund der Witterungsbedingungen der vergangenen Tage ist der Platz nicht bespielbar. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Auch an diesem Spieltag der 3. Liga steht eine Partie zwischen zwei Vereinen aus dem Osten der Republik auf dem Programm. Die Fans sind entsprechend heiß: Über 17.000 Zuschauer werden in der MDCC-Arena am Samstag (Anstoß: 14 Uhr, live im MDR) erwartet.

 

Für den FCM geht es darum, nach dem Rückschlag im letzten Ost-Duell gegen Hansa Rostock (0:1) die Tabellenspitze zu verteidigen. Beim FSV hingegen wird es spannend zu sehen sein, welche Reaktion die Mannschaft auf die Nachricht vom Abschied des Trainers Torsten Ziegner am Saisonende zeigt.

1. FC Magdeburg: Wer ersetzt Niemeyer?

Für die Magdeburger wäre ein Sieg im Aufstiegskampf von enormer Bedeutung. Bei einer Niederlage könnte der Vorsprung auf den Relegationsrang auf drei Punkte schrumpfen. Zudem wartet am Dienstag bereits der SC Paderborn, der bei einem Punkt Rückstand noch ein Spiel weniger hat.

Gegen Rostock ging nicht nur das Spiel verloren, auch Linksaußen Michel Niemeyer, der einen Muskelfaserriss erlitt, muss nun ersetzt werden. Um diesen Ausfall aufzufangen bietet sich für Trainer Jens Härtel ein 4-2-3-1-System an, in das Julius Düker als hängende Spitze hinter Christian Beck hineinkommen würde.

Die linke Seite könnten dann Tobias Schwede offensiv und Felix Schiller oder Nico Hammann defensiv besetzen. Für den dribbelstarken Florian Pick, der gegen Hansa nach seiner Einwechslung gute Ansätze zeigte, reicht es wahrscheinlich wieder nur für die Bank.

Als heimstärkstes Team der Liga will der FCM das Negativerlebnis von Rostock schnell wieder abschütteln. Doch Vorsicht ist geboten: Zwickau konnte in seinem letzten Auswärtsspiel in Würzburg den Kickers einen Punkt abtrotzen, nachdem diese zuvor vier Mal in Serie alle Zähler zu Hause behalten hatten.

Gespannt sein darf man auf das Duell der Goalgetter Christian Beck bei den Magdeburgern und Ronny König auf Seiten der Gäste: Beide treffen mit Vorliebe in der ersten Halbzeit.

FSV Zwickau: Gute Erfahrungen mit Magdeburg

Für den FSV ist das erklärte Saisonziel Klassenerhalt mit neun Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge zum Greifen nahe. Dennoch zu wenig für Torsten Ziegner: Der Trainer sieht zu wenig Perspektive bei den Schwänen und sucht nach der Saison eine andere Herausforderung. Es wird sich zeigen, ob seine Mannschaft unter diesen Umständen erneut so geschlossen auftritt wie beim 1:0 gegen Preußen Münster am vergangenen Wochenende.

Am Personal etwas zu ändern ist nach der jüngsten Leistung nicht notwendig. Gerade Nils Miatke, der letzte Woche nach seiner Rot-Sperre wieder das Vertrauen auf Links bekam, konnte mit dem Siegtreffer überzeugen. Auch Jonas Aquistapace, der gegen Münster den gelbgesperrten Toni Wachsmuth vertrat, dürfte seinen Platz in der Innenverteidigung behalten.

Dass gegen Magdeburg etwas zu holen ist, wissen die Schwäne nicht nur auf Grund des Hinspielsieges. In den letzten fünf Duellen wurde nicht gegen Magdeburg verloren. In drei der letzten vier Besuche beim FCM gelangen Unentschieden.

Damit es auch diesmal klappt, muss die Ziegner-Elf aber besonders im ersten Durchgang hellwach sein: Wenn der FCM mit einer Führung in die Pause geht, hat er in dieser Saison immer gewonnen.