30. Spieltag: Osnabrück vs Preußen

Analyse & Aufstellung zum Spiel am 18.03.2018

Marc Heider vom VfL Osnabrück gegen Fabian Menig von Preußen Münster

Marc Heider (r.) und der VfL Osnabrück wollen den Derbysieg. ©Imago/Osnapix

Derby-Time an der Bremer Brücke: Wenn Münster zu Gast ist in Osnabrück muss nach der Motivation eigentlich nicht gefragt werden. Beide Fanlager fiebern wochenlang auf die Partie hin, die auch sportlichen Reiz hat. Schließlich präsentieren sich die Veilchen und die Preußen in der Rückrunde durchaus ordentlich. Allerdings bleiben die Gästefans diesmal aus Protest wohl stumm. Wie wirkt sich die Stimmung am Sonntag (Anstoß: 14:00 Uhr, live auf Telekom Sport) auf das Spiel aus?

VfL Osnabrück: Kann Alvarez auf Torejagd gehen?

„Wir wollen den Derbysieg!“, verkündete Osnabrücks Trainer Daniel Thioune ohne Umschweife. Gerade nach der deutlichen Klatsche aus dem Hinspiel (1:4) brennt der VfL auf die Chance zur Wiedergutmachung. Allerdings muss der Trainer darauf achten, dass seine Jungs nicht sämtliche Kräfte aufbrauchen, denn das Spiel gegen die Preußen ist für die Heimelf der Auftakt zu einer englischen Woche mit dem Nachholspiel in Erfurt und dem Besuch beim 1. FC Magdeburg.

Gegen Münster besteht also die Möglichkeit, nochmals zu Hause Punkte zu sammeln, bevor es auf Auswärtstour geht. Von den letzten zehn Spielen an der Bremer Brücke verlor Osnabrück nur eines. Zehn Treffer gelangen alleine in den vergangenen vier Spielen vor eigenem Publikum. Sechs Gegentore in den letzten fünf Partien zu Hause zeigen aber auch, dass die Mannschaft dort nicht unüberwindbar ist.

In dieser Hinsicht wird Daniel Thioune beruhigt sein, dass Ersatzkeeper Tim Paterok nach seiner Einwechslung am vorigen Spieltag eine gute Leistung zeigte. Stammtorhüter Marius Gersbeck dürfte nämlich nicht rechtzeitig fit werden. Schaffen sollte dies aber Marcos Alvarez. Der Stürmer stieg nach seiner Prellung bereits am Donnerstag wieder ins Training ein. Wenn er wie erwartet von Beginn an spielt, heißt es aufpassen für die Münsteraner: Sechs seiner sieben Saisontore erzielte Alvarez in der ersten Halbzeit. 

Preußen Münster: Rotiert Antwerpen weiter?

Für die Adler waren die letzten Wochen weder Fisch noch Fleisch. Drei Unentschieden hintereinander, zuletzt gegen den auswärts eigentlich schwachen FC Carl Zeiss Jena, lassen die Fans etwas unschlüssig zurück. Mit der Niederlage gegen Zwickau ist der SCP somit seit vier Spielen ohne Sieg und droht sein eigentlich gutes Jahr 2018 langsam zu verhageln. Ein Sieg im Derby könnte wieder für positive Stimmung sorgen.

Dafür müsste die Offensive aber ähnlich gut wie im Hinspiel funktionieren. Auswärts ist dies aber oft ein Problem, denn Münster trifft im Schnitt nur 0,79-mal pro Spiel auf fremdem Platz. In drei der letzten vier Auswärtsspiele gelang gar kein Tor. Immerhin: Vier der letzten fünf Partien an der Bremer Brücke haben die Preußen nicht verloren.

Welche Elf Trainer Marco Antwerpen aufbieten wird, ist wie immer etwas unklar, denn der Nachfolger von Benno Möhlmann wechselt gerne und oft. So stand zuletzt zweimal Lucas Cueto in der Startelf, der die Hinrunde verletzungsbedingt verpasst hatte. Der Offensivmann überzeugte jedoch nur eingeschränkt. Vorne könnte daher das Trio Martin Kobylanski, Tobias Rühle und Adriano Grimaldi auflaufen, zumal Philipp Hoffmann wegen Gelbsperre zuschauen muss. 

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