Zwei Verlängerungen in Regensburg – Neuzugang für Alemannia Aachen
Viele Vereine stellen die Weichen für die Zukunft
Vertrag bis 2027 beim Jahn: Leopold Wurm. © IMAGO / Sascha Janne
Die vier Absteiger aus der 3. Liga stehen ebenso fest wie der VfL Osnabrück als Meister und Aufsteiger in die 3. Liga. Wer die Lila-Weißen begleiten darf und wer über die Relegation noch eine Aufstiegschance erhält, ist zwei Spieltage vor Schluss noch offen. Mit Energie Cottbus, dem MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen werden aber voraussichtlich drei Teams die Ränge zwei und drei unter sich ausmachen – und der große Rest kann sich bereits intensiv den Zukunftsplanungen widmen.
Der SSV Jahn Regensburg hat schon etwas länger Planungssicherheit und nun bekannt gegeben, dass sich die auslaufenden Verträge von zwei Akteuren automatisch um ein Jahr bis 2027 verlängert haben. Routinier Sebastian Stolze und Abwehrtalent Leopold Wurm bleiben in der Oberpfalz, wobei zumindest in letzterem Fall aber Angebote aus der 2. Liga nicht ausgeschlossen scheinen.
Aachen verpflichtet neuen Stürmer
Alemannia Aachen muss sich für die Zeit nach Top-Scorer Lars Gindorf richten, der von Hannover 96 nur ausgeliehen und nicht zu halten ist. Mit Daniel Starodid von Eintracht Frankfurt II hat die Alemannia nun aber bereits eine neue Offensivkraft präsentiert. Der 22 Jahre alte Mittelstürmer kommt mit der Empfehlung von 19 Toren und acht Vorlagen in 29 Partien der Hessenliga und hofft, am Tivoli den nächsten Schritt machen zu können.
Wohin der nächste Schritt von Dietmar Beiersdorfer führen wird, ist unklar. Sicher aber ist, dass die Zeit des 62-Jährigen als Geschäftsführer Sport beim FC Ingolstadt beendet ist. Nach über viereinhalb Jahren scheidet Beiersdorfer „im gegenseitigen Einvernehmen“ aus, während sich die Schanzer in vielerlei Hinsicht neu aufstellen wollen.
Rot-Weiss Essens Vorstandsvorsitzender Marc-Nicolai Pfeifer musste am Wochenende nicht nur die herbe 1:6-Niederlage seiner Mannschaft beim VfB Stuttgart II verfolgen, sondern erhielt zu Wochenbeginn auch vom DFB noch eine persönliche Strafe. Wegen verbaler Attacken auf das Schiedsrichtergespann während des Heimspiels gegen den 1. FC Saarbrücken wurde der 45-Jährige zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro verdonnert.