Dietmar Hirsch: Lob für Duisburg und Rostock

Der frühere Bundesliga-Spieler freut sich für seine Ex-Vereine

Dietmar Hirsch, MSV Duisburg, überspringt Stefan Effenberg, FC Bayern.

Manchmal gewinnt der Hirsch gegen den Tiger: Dietmar Hirsch (l.) im Duell mit Stefan Effenberg. ©Imago

189 Pflichtspiele für den MSV Duisburg, 45 für Hansa Rostock – Dietmar Hirsch hat zu seiner aktiven Zeit in beiden Vereinen Spuren hinterlassen. Jetzt hat der heutige Trainer des Regionalligisten VfB Oldenburg im Interview mit dem Fußball- und Statistik-Portal Wettmaxx.com lobende Worte für seine beiden ehemaligen Klubs gefunden.

Man sieht die Euphorie in Duisburg. (Dietmar Hirsch)

Er sagte: „Duisburg ist abgestiegen und will so schnell wie möglich wieder hoch. Und das sieht ja auch ganz gut aus, man sieht die Euphorie. Es ist wahrscheinlich schöner, in der 3. Liga oben zu sein und um den Aufstieg zu kämpfen, als in der 2. Liga unten dabei zu sein. Und bei Rostock ist es so, dass sich der Verein wirtschaftlich gefangen hat und sportlich in ruhigere Fahrwasser gekommen ist.“

Erinnerungen an früher

Für keinen Verein hat der 44-Jährige so viele Spiele absolviert wie für die „Zebras“. Klar, dass er sich gerne an die Zeit in Duisburg zurückerinnert – auch wenn es nicht nur positive Erinnerungen sind: „Das war mit Sicherheit eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit. Wir haben im UI-Cup gespielt, waren im DFB-Pokal-Finale 1998. Allerdings war meine zweite Zeit in Duisburg zwischen 2003 und 2005 ein kleiner Wermutstropfen. Sportlich lief es damals nicht ganz so gut und das hängt natürlich ein bisschen nach.“

Das war schon toll. (Dietmar Hirsch über seine Zeit in Rostock)

Bei Hansa spielte Hirsch zwischen 2001 und 2003. Für ihn hat an der Ostsee damals einfach alles gestimmt: „Aus heutiger Sicht mag man das vielleicht gar nicht glauben, aber es gab damals von den Zuschauern her keine Probleme, der Verein war super geführt, das Stadion gerade fertig geworden – das war schon toll.“

Und wer weiß? Vielleicht darf Dietmar Hirsch in der kommenden Saison gegen einen oder sogar beide seiner ehemaligen Klubs mit dem VfB Oldenburg antreten: Seine Mannschaft hat zumindest Außenseiter-Chancen auf die Meisterschaft in der Regionalliga Nord. Allerdings dürften der MSV und der FCH dann natürlich nicht selbst aufsteigen.