MSV Duisburg: Stadionvorstellung

Die Schauinsland-Reisen Arena im Detail

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Die Heimspielstätte der Zebras: Die  Schauinsland-Reisen Arena. ©imago images/Team2

Im Süden Duisburgs, zwischen A59 und Bertasee, steht die Schauinsland-Reisen Arena, wo der MSV Duisburg seine Heimspiele austrägt. Die Arena ist Nachfolger des altehrwürdigen Wedaustadions, wo der MSV in der Bundesliga denkwürdige Schlachten schlug. Wir stellen Euch das Stadion der Zebras genau vor.

Historie

Name: Schauinsland-Reisen Arena (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 31.502 Plätze
Sitzplätze: 24.502 (komplett überdacht)
Stehplätze: 7.000 (komplett überdacht)
Rollstuhlplätze: Vor Block K und L
Gästeblock:  (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

Über 80 Jahre hat man das alte Wedaustadion traditionell mit dem MSV Duisburg verbunden. An der Stelle des Kultstadions wurde vor rund 15 Jahren die heutige Heimstätte der Zebras erbaut: Die Schauinsland-Reisen Arena.

Das alte MSV Stadion lag direkt an der Wedau und hatte – typisch für Stadien der 20er Jahre – eine markante Leichtathletik-Laufbahn. 40.000 Menschen fanden in dem Stadion Platz. Damit war es hinter dem heutigen Berliner Olympiastadion einige Zeit die zweitgrößte Sportstätte der Bundesrepublik.

Bevor der MSV das Wedaustadion nutze, war es der Austragungsort für Heimspiele des Duisburger SpVs. In den 60er Jahren sollte das denkwürdige Stadion modernisiert werden. Es entstand die modernste Großtribüne im Westen der Nation mit 6.500 überdachten Sitzmöglichkeiten.

Der Meidericher SV, wie die Zebras damals noch offiziell hießen, absolvierte seine Spiele erst im Wedaustadion als klar war, dass er zu den Gründungsmitgliedern der Fußball-Bundesliga gehören sollte.

Das traditionsreiche Wedaustadion hatte eine Kapazität von 30.000 Plätzen. ©imago images/Hans Blossey

Im weiteren Modernisierungsverfahren erhielt das Stadion eine Flutlichtanlage sowie eine elektronische Anzeigetafel. Über 30.000 Fans fanden Platz im Stadion. Nachdem weitere bauliche Maßnahmen ausblieben, entschloss man sich Anfang des neuen Jahrtausends für einen Abriss der Spielstätte und baute nach und nach das heutige Heimstadion der Zebras.

Nach der offiziellen Grundsteinlegung 2003, wurde zuerst die Nord- und Osttribüne fertiggestellt, ehe im weiteren Verlauf  die Südtribüne und zu guter letzt auch die Hauptribüne dazu kamen. Nach einem Ausbau der Oberränge beträgt die Kapazität nun 31.500 Plätze.

Die Schauinsland-Reisen-Arena verfügt über zwei Videowände und standardmäßig, wie es die DFL-Auflagen vorschreiben, über eine Rasenheizung. Auf der Westtribüne ist in der Business Lounge Platz für Veranstaltungen. Sogar Abi-Bälle fanden dort bereits statt.

Wichtiger für die Stimmung hingegen ist seit jeher die Nordkurve, wo die treuen Anhänger des MSV meist zahlreich stehen. Zum ersten Mal ausverkauft war das Stadion übrigens 2005, als der BVB in der Bundesliga gastierte.

In der vergangenen Saison erlebt die Schauinsland-Reisen Arena nicht nur die zweite Liga, sondern sah auch Drittliga-Fußball, denn die Arena diente als Ausweichstätte für den damaligen Aufsteiger KFC Uerdingen. Jetzt sind die Zebras wieder alleine in ihrem modernen Stall namens Schauinsland-Reisen Arena.

Die weiteren Stadien der 3. Liga in der Übersicht:

Jena (Ernst-Abbe-Sportfeld)
Magdeburg (MDCC-Arena)
Meppen (Hänsch-Arena)
Unterhaching (Alpenbauer Sportpark)
Würzburg (Flyeralarm Arena)
Zwickau (Stadion Zwickau)
Sonnenhof Großaspach (mechatronik arena)
Waldhof Mannheim (Carl-Benz Stadion)
Eintracht Braunschweig (Eintracht Stadion)
1. FC Kaiserslautern (Fritz-Walter Stadion)
1860 München (Grünwalder Stadion)
Chemnitzer FC (Stadion an der Gellertstraße)
Preußen Münster (Preußenstadion)
Hansa Rostock (Ostseestadion)
Hallescher FC (Erdgas-Sportpark)
Viktoria Köln (Sportpark Höhenberg)

Weitere Stadionvorstellungen folgen.

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