1. FC Magdeburg: Plan geht nicht auf

FCM unterliegt SV Meppen

Marcel Costly gegen Valdet Rama.

Bei Marcel Costly (l.) und Co. fehlt weiterhin die Leichtigkeit. ©Imago images/Hartmut Bösener

„Wir wollen kurze Wege zum Tor“, sagte FCM-Trainer Pele Wollitz vor dem Spiel am Mikrofon bei Magenta Sport, über die Zweikämpfe sollte seine Mannschaft ins Spiel finden – dieser Plan ging gegen den SV Meppen nicht auf.

Der 1. FC Magdeburg tat sich im Gegenpressing schwer, gerade im Mittelfeld-Zentrum, wo der FCM im erneut praktizierten 4-1-4-1 eigentlich die Hoheit haben sollte, fand der Gegner immer wieder Lücken und legte zum Beispiel in Person von Thilo Leugers genau die Aggressivität an den Tag, welche die Magdeburger vermissen ließen.

Klares Muster

So stand am Ende ein 0:2 gegen die Emsländer zu Buche, womit sich eine Serie fortsetzt: Schon im siebten Spiel in Folge kassierte der 1. FC Magdeburg mindestens ein Gegentor. Zudem entwickelt sich beim FCM eine ausgemachte Heimschwäche: Die letzten drei Partien auf heimischem Geläuf verloren Beck und Co. allesamt.

Doch wo kann Wollitz, der mit seinem neuen Verein noch auf den ersten Sieg wartet, jetzt ansetzen? Die Fehlervermeidung sprach der Coach vor dem Spiel selbst an, darauf lag sichtbar der Fokus bei den „Größten der Welt“.

Doch die Balance, aus einer kompakten Defensive heraus den Weg in die Offensive zu suchen, fehlte den Magdeburgern nicht nur zuletzt in Mannheim, sondern auch gegen Meppen. Auch in der Chancenverwertung gab es beispielsweise zum letzten Heimspiel gegen den FSV Zwickau, als Bertram und Co. gute Möglichkeiten liegen ließen, keine Steigerung.

Mit der Leistung heute geht es wirklich um den Klassenerhalt. (Christian Beck)

Weiter geht es für den FCM am kommenden Samstag, wenn der Chemnitzer FC in der MDCC-Arena gastiert. Dieser hat aktuell nur vier Punkte Rückstand auf den FCM – und kann seinerseits bei einem Erfolg gegen den Halleschen FC am Sonntag sogar noch näher ran rücken.

Die Situation würde dann noch ungemütlicher werden beim 1. FC Magdeburg, wo die Fans ihren Unmut kurz vor Ende der Partie in „Kallnik raus“-Rufen äußerten. Auch Christian Beck zeigte sich nach dem Spiel bei MagentaSport ratlos: „Mit der Leistung heute geht es wirklich um den Klassenerhalt.“

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