1. FC Saarbrücken: Kwasnioks Plan mit Deville

Flügelstürmer empfiehlt sich für das nächste Derby

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 30.11.2020 | 09:21
Maurice Deville jubelt gegen den FCK.

Maurice Deville bejubelt seinen dritten Saisontreffer für den FCS. ©imago images/Eibner

Durch das dritte Remis in Folge bewahrt der 1. FC Saarbrücken zumindest bis Montag Abend die Tabellenführung – Ingolstadt kann mit einem Sieg am Aufsteiger vorbeiziehen. Dieser bewies aber erneut Moral, traf in Person von Maurice Deville kurz vor Schluss und blieb so zum fünften Mal in Serie ungeschlagen.

Ein Sonderlob für den Torschützen gab es von Trainer Lukas Kwasniok: „Das ist auch die Zukunft von Mo, dass er vom Flügel immer wieder in die Box einläuft und da torgefährlich wird“, erklärte er im Kicker (Ausgabe vom 30.11.2020) seinen Plan mit dem Offensiv-Allrounder.

Plan bereits gegen Kaiserslautern umgesetzt

Den brachte Kwasniok bereits rund fünf Minuten vor dem Pausenpfiff, da es ihm an „Überzeugung vor dem Tor“ fehlte. Bei seinem dritten Saisontor brachte Deville dann genau das ein, was sein Trainer von ihm erwartet. Nach einer Flanke von Markus Mendler war Deville vom Flügel ins Zentrum eingerückt und hielt seinen Kopf in den Ball, FCK-Schlussmann Matheo Raab war chancenlos.

Deville, der bei seinem zweiten Anlauf in Saarbrücken endlich angekommen ist, betrieb mit seinem Treffer im Derby gegen den Ex-Klub Eigenwerbung, im nächsten Derby gegen einen Ex-Klub der Startformation des Aufsteigers anzugehören: Am kommenden Samstag geht es für den FCS nach Mannheim, wo der Nationalspieler Luxemburgs noch im Vorjahr für Furore sorgte.

Gegen Mannheim auf links eine Option

Während an Nicklas Shipnoskis Stammplatz auf dem rechten Flügel wohl auch gegen den Waldhof nicht zu rütteln ist, dürfte Deville auf links beginnen. Dort brachte Kwasniok gegen den FCK Tim Golley, der nach der Hereinnahme von Deville für Kianz Froese nach Innen rückte.

Mit Sebastian Jacob im Sturmzentrum würde Saarbrücken so über eine gefährliche Dreierreihe in vorderster Front verfügen. Da Deville wie Shipnoski auf beiden Flügeln eingesetzt werden kann, dürften Positonswechsel während der Partie ein probates Mittel sein, die Mannheimer Defensive aus dem Konzept zu bringen. Wie torgefährlich Deville zudem ist, daran hat man in Mannheim noch beste Erinnerungen.