1. FC Saarbrücken: Schleimer muss sich gedulden

1. FC Nürnberg offenbar irritiert

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Dienstag, 08.12.2020 | 08:46
Lukas Kwasniok beim 1. FC Saarbrücken

FCS-Coach Lukas Kwasniok setzt im zentralen Mittelfeld auf Erfahrung. ©Imago images/Jan Huebner

„Eine für alle Seiten sinnvolle Option“, nannte 1. FC Nürnbergs Sportvorstand Dieter Hecking Anfang Oktober die Leihe von Lukas Schleimer vom FCN zum 1. FC Saarbrücken. Der abgebende Verein erhofft sich in einem solchen Fall Spielpraxis – die sich Schleimer allerdings hart erkämpfen muss.

Bei seinem ersten Joker-Einsatz für die Saarländer legte er direkt zwei Tore auf, stand in der übernächsten Partie gegen den SC Verl in der Startelf, verzeichnete seitdem aber nur zwei Kurzeinsätze. Zuletzt gegen Waldhof Mannheim war Schleimer nicht im Kader, was offenbar auch in Nürnberg registriert wird.

Sportliche Entscheidung

Zumindest berichtet die Bild (Ausgabe vom 8. Dezember 2020), dass FCN-Sportvorstand Hecking bereits bei Schleimers Management nachgefragt hat. Laut FCS-Sportdirektor Jürgen Luginger waren „zuletzt einfach auch sportliche Gründe“ für die geringen Einsatzzeiten Schleimers verantwortlich, gegen Mannheim musste er seinen Kaderplatz laut Luginger für Jonas Singer räumen.

Wie aber geht es weiter für Schleimer? Momentan baut FCS-Coach Lukas Kwasniok in der Zentrale eher auf Erfahrung und defensiv orientierte Mittelfeldspieler. Soll es etwas offensiver sein, war zuletzt Kianz Froese die erste Option für den Trainer, während die Plätze im offensiven Mittelfeld und den Flügeln vergeben scheinen.

Der FCS legte zwischenzeitlich eine gute Serie auf den Rasen, die personelle Änderungen nicht unbedingt notwendig machten. Zuletzt allerdings gab es vier Spiele in Folge ohne Sieg, wodurch ein Intervenieren durch neue Impulse etwas wahrscheinlicher ist. Ob Schleimer allerdings einer dieser Impulse sein wird, bleibt abzuwarten.