Ahmet Arslan bei RWE Geschichte – Duisburg wieder länger ohne Dennis Borkowski

Verletzungspech auch beim VfB Stuttgart II

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 10.02.26 | 15:08
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Abschied aus Essen: Ahmet Arslan. © IMAGO / foto2press

Bei nur sechs Punkten Abstand zwischen Tabellenführer Energie Cottbus und dem SV Wehen Wiesbaden auf dem siebten Tabellenplatz spitzt sich die Lage im Aufstiegsrennen in der 3. Liga immer weiter zu, während auch im Tabellenkeller noch vieles offen ist. Gleichzeitig gibt es auch in dieser Woche wieder einige Randgeschichten, die Aufmerksamkeit erregen.

Das gilt allen voran für den Abschied von Ahmet Arslan von Rot-Weiss Essen. Der 31 Jahre alte Spielmacher hat in den vergangenen Wochen deutlich an Stellenwert eingebüßt und spielte zuletzt im Team von Trainer Uwe Koschinat kaum noch eine Rolle. Nun hat RWE Arslans Wunsch nach einer Veränderung entsprochen und den eigentlich noch bis Juni datierten Vertrag aufgelöst. Wohin es Arslan zieht, ist noch offen. Im Raum steht aber ein Engagement in Australien.

Abschied genommen hat auch Mads Borchers, der erst im vergangenen Sommer von Vaasan Palloseura verpflichtet worden war und nun nach Finnland zurückkehrt. Allerdings nicht zu seinem Ex-Klub, sondern zu HJK Helsinki, das sich auf den Angreifer auch eine Kaufoption sicherte.

Endspiel für Jürgen Luginger

Der MSV Duisburg muss unterdessen schon wieder auf Dennis Borkowski verzichten, der beim 4:2-Sieg am Sonntag gegen den SC Verl seinen ersten Startelfeinsatz seit dem dritten Spieltag verzeichnete und prompt zum zwischenzeitlichen 2:1 traf, sich kurz vor der Pause aber ohne gegnerische Einwirkung auch verletzte und direkt ausgewechselt werden musste. Wie die Zebras mittlerweile mitteilten, erlitt der 24-Jährige eine Muskelverletzung mit Sehnenbeteiligung. Wie lange Borkowski, der den Herbst über mit einer Sehnenreizung ausgefallen ist, damit nicht einsatzfähig ist, lässt sich schwer prognostizieren.

Erwischt hat es mit Justin Diehl vom VfB Stuttgart II einen weiteren Torschützen vom vergangenen Wochenende. Der Ex-Kölner zog sich eine muskuläre Verletzung im Adduktorenbereich zu und muss wochenlang pausieren.

Für Jürgen Luginger steht derweil am Samstag gegen den VfB Stuttgart offenbar ein weiteres Endspiel auf dem Programm. Hätte der 1. FC Saarbrücken am letzten Wochenende bei Erzgebirge Aue (0:0) verloren, hätte der kurz vor Weihnachten auf die Trainerbank gewechselte Sportdirektor laut Bild bereits seinen Job verloren. Gegen Stuttgart benötigt Luginger nun wohl schon einen Sieg, um im Amt zu bleiben.