Aue verstärkt sich im Sturm – Jan Olschowsky verlässt Aachen
Noch sechs Tage bis Transferschluss
Unter Druck: Jens Härtel. © IMAGO / Picture Point
Die ersten beiden Spieltage der 3. Liga im Jahr 2026 sind absolviert und haben Gewinner wie Verlierer hervorgebracht, zudem auch neue Entwicklungen in der Tabelle zumindest angedeutet. Bevor es für die 20 Vereine dann langsam, aber sich in Richtung der heißen und entscheidenden Phase geht, bietet der Transfermarkt noch bis zum nächsten Montag die Möglichkeit, nachzujustieren. Klar, dass es bei den derzeit wichtigsten Themen in Liga drei vor allem um Spielerwechsel geht, aber nicht nur.
Bei Erzgebirge Aue hat nach einem Fehlstart ins neue Jahr mit zwei Niederlagen der neue Geschäftsführer Michael Tarnat Trainer Jens Härtel erst einmal den Rücken gestärkt und dann mit dem von Arminia Bielefeld ausgeliehenen Ocansey auch noch einen neuen Stürmer verpflichtet. Auf der anderen Seite wurde Borys Tashchy für die Suche nach einem neuen Klub freigestellt und auch Ricky Bornschein würden die Veilchen keine Steine in den Weg legen.
Viktoria Köln hat unterdessen die schon seit einiger Zeit erwartete Verpflichtung von Taylan Duman perfekt gemacht. Der zweitligaerfahrene Mittelfeldspieler war seit Sommer vereinslos und hofft nun, in der Domstadt wieder Schwung in seine Karriere zu bringen. An der Seite von Verthomy Boboy, dessen Vertrag die Viktoria verlängert hat.
Drei Millionen Euro für Ryan Naderi?
Vor dem Abschied von Alemannia Aachen steht der eigentlich bis zum Sommer von Borussia Mönchengladbach ausgeliehene Jan Olschowsky, der gerade seinen Stammplatz im Tor an Neuzugang Fotios Pseftis verloren hat. Gladbach benötigt nach der Leihe von Jonas Omlin an Bayer Leverkusen einen neuen Ersatzkeeper, bei dem es sich um Olschowsky handeln soll und wird.
Hansa Rostock sieht sich derweil unverändert mit Anfragen für Ryan Naderi konfrontiert. Nachdem die Ostseestädter schon mehrere Angebote für das Sturmjuwel abgelehnt haben, sollen die Glasgow Rangers nun drei Millionen Euro Ablöse bieten. Naderi, der selbst gerne nach Schottland wechseln würde, hat bislang aber weiter keine Freigabe erhalten.
Um Kai Brünker bangen muss der 1. FC Saarbrücken, nachdem sich der Stürmer am vergangenen Wochenende bei der 0:2-Niederlage in Köln eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen hat. Noch ist zwar nicht klar, wie schwer es Brünker erwischt hat, doch dass der FCS im Angriff nochmal nachrüstet, ist nicht unwahrscheinlicher geworden.