Carl Zeiss Jena: Doppelschlag als „Genickbruch“

Aufsteiger muss sich gegen Großaspach steigern

FCC-Spieler René Eckhardt

Beklagt nach der Lotte-Partie Naivität: FCC-Kapitän René Eckhardt ©Imago/Picture Point Le

Die knapp viereinhalbstündige Heimfahrt hatten sich die Kicker vom FCC sicherlich anders vorgestellt. Mit 0:4-musste sich das Team von Trainer Mark Zimmermann am Sonntag den Sportfreunde aus Lotte geschlagen geben, nach der deutlichen Pleite rangieren die Jenenser in der Tabelle derzeit auf dem 14. Platz.

Comeback-Qualitäten gefragt

Vor allem die Schlussphase der ersten Hälfte, in der die Lotteraner mit einem schnellen Doppelpack die Weichen für den Heimdreier stellen konnten, ordnet Zimmermann in seiner Spielanalyse gegenüber der OTZ als entscheidend ein. „Das waren quasi zwei Eigentore. Damit haben wir das Spiel in seine Bahnen gelenkt“, spricht der 43-Jährige individuelle Fehler vor den Gegentreffern an.

So wird es in der Liga schwer. (René Eckardt)

Auch für FCC-Spielführer René Eckardt dürfte der gestrige Sonntag ein Tag zum Vergessen sein, vor allem das Verhalten in den körperlichen Duellen missfiel ihm. „Wenn man so in die Zweikämpfe geht, wird es in dieser Liga schwer“, ergänzt anschließend: „Sobald wir ein Tor kriegen, sind wir total verunsichert, agieren kopflos und verlieren die Ordnung.“

Es liegt nun an Zimmermann seiner Elf um Keeper Raphael Koczor, der seinen Team lediglich eine „1-prozentige Leistung“ attestierte, zu mehr Spielstruktur zu verhelfen. Die erste Chance bietet sich dabei am kommenden Samstag, dann geht es im Paradies gegen die SG Sonnenhof Großaspach.

Die zurückliegende, erfolgreiche Aufstiegssaison hat jedoch gezeigt, dass der FCC im Stande ist, trotz eines Rückstands zu punkten. In fünf Partien konnte die Zimmermann-Truppe ein Hintertreffen noch in ein Punktgewinn umwandeln, einmal sprang dabei sogar noch ein Sieg heraus.

Neuzugänge mit Debüt

Während Neuling Timo Mauer aufgrund der Verletzung von Stürmer Timmy Thiele, der aufgrund von Rückenschmerzen passen musste, direkt zum Einsatz kam, tastet sich Kevin Pannewitz langsam voran. Der 25-Jährige kam am Wochenende für die Zweitvertetung zum Einsatz und durfte sich dabei in der Innenverteidigung beweisen.

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