Carl Zeiss Jena: Eckardt hofft auf frühen Klassenerhalt

Kapitän sendet Signal für Vertragsverlängerung

Hofft auf Vertragsverlängerung: Jenas Kapitän Rene Eckardt

Schneller Klassenerhalt als Ziel: FCC-Kapitän Rene Eckardt © imago/foto2press

Für Carl Zeiss Jena bricht nach der Winterpause die entscheidende Phase der Saison an. Nach einer vergleichsweise guten Hinrunde hofft Kapitän Rene Eckardt beim Aufsteiger auf eine möglichst schnelle Sicherung der Liga-Zugehörigkeit.

Wir wollen den Klassenerhalt frühzeitig klarmachen. (FCC-Kapitän Rene Eckardt)

Der Fokus der Thüringer sei trotz der Titelchancen im Landespokal verständlicherweise eindeutig auf die Liga ausgerichtet, sagte Eckardt in Jenas Trainingslager in Barsinghausen der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 10.1.2018): „Wir wollen natürlich den Klassenerhalt frühzeitig klarmachen“, verdeutlichte der 27-Jährige die Zielsetzungen des Drittliga-Rückkehrers.

Sieben-Punkte-Polster auf Abstiegszone

Jena hatte sich vor der Winterpause bis auf den zwölften Tabellenplatz hochgearbeitet. Nach nur einer Niederlagen aus den letzten sechs Begegnungen vor dem Jahreswechsel hat die Mannschaft von Trainer Mark Zimmermann ein Polster von sieben Punkten auf die Abstiegszone.

Eckardt mahnte für den Neustart der Liga am dritten Januar-Wochenende mit dem Gastspiel bei Aufstiegskandidat Fortuna Köln unverminderten Einsatz an. Sein Team dürfe nicht nachlassen, sondern müsse sich „weiter alles hart erarbeiten“.

Wohlfühlzone Jena

Seine Zukunft über das Ende seines am Saisonschluss auslaufenden Vertrages hinaus sieht der FCC-Kapitän ungeachtet noch nicht aufgenommener Verhandlungen weiterhin in Jena. Es gibt keinen Grund, woanders hinzugehen“, bekannte sich das Eigengewächs zu seinem Klub: „Ich habe hier alles, was ich brauche.“

Die Verzögerungen bei der Ansetzung von Gesprächen über eine weitere Zusammenarbeit beunruhigen Eckardt nicht. Er sei es schließlich beinahe schon gewohnt, „dass mit mir als letztes gesprochen wird“.

Nach 20 Jahren in Jena hält Eckardt jedoch inzwischen auch schon den Abschluss seiner Karriere bei seinem Stammverein für möglich. Er könne sich „natürlich vorstellen, langfristig in Jena zu bleiben“, sagte der Mittelfeldspieler.