Carl Zeiss Jena: Erlbeck in der Warteschleife

Ärzte warnen vor verfrühtem Comeback

Niclas Erlbeck von Carl Zeiss Jena

Muss sich in Geduld üben: Niclas Erlbeck von Carl Zeiss Jena. ©Imago/Picture Point

Carl Zeiss Jena muss voraussichtlich auch in seinem zweiten Saisonspiel am Samstag gegen Fortuna Köln auf Niclas Erlbeck verzichten. Wegen seiner anhaltender Adduktorenprobleme wird der Mittelfeldspieler laut eines Berichts der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 26.07.2017) wie schon zum Auftakt beim SV Wehen Wiesbaden (0:1) noch nicht einsatzfähig sein.

Erlbecks Verletzung entwickelt sich dadurch beinahe schon zu einer unendlichen Geschichte. „Man kann keine Prognose geben, wann man wieder trainieren kann“, zitierte die Bild den 24-Jährigen.

Comeback schon mehrfach verschoben

Sein längerer Ausfall trifft Jenas Trainer Mark Zimmermann weitgehend unerwartet. Ursprünglich hatte Erlbeck schon kurz nach der Verletzung aus dem Spiel im belgischen Trainingslager gegen VV St. Truiden wieder fit sein sollen, ehe der gebürtige Hesse allerdings in der vergangenen Woche frühzeitig für die Begegnung mit Wiesbaden passen musste.

Bei allem Ehrgeiz will Erlbeck die Bemühungen um ein Comeback nicht überstürzen. Trotz erkennbarer Fortschritte berichtete der  FCC-Antreiber aus der vergangenen Aufstiegssaison von den eindringlichen Warnungen seiner Ärzte, dass ein Rückfall unbedingt zu vermeiden gilt und die Probleme bei zu früher Vollbelastung chronisch werden könnten.

An Training mit dem Ball oder gar der Mannschaft ist deswegen momentan noch nicht wieder zu denken. Um nach einer vollständigen Ausheilung der Verletzung dennoch möglichst schnell wieder spielen zu können, absolviert Erlbeck derzeit besondere Übungen im koordinativen Bereich.

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