Carl Zeiss Jena: Flop11 der letzten 25 Jahre

Anicic, Jensen & Co.

Michael Anicic (m.) im Spiel gegen Hertha II.

Die Zeit von Michael Anicic (m.) in Jena verlief nicht nach Plan. ©imago images/Picture Point

Die von uns zusammengestellte Top11 der letzten 25 Jahre von Carl Zeiss Jena kennt ihr bereits – mitunter sogar interessanter ist aber ein Blick, welche Spieler trotz hoher Erwartungen nicht zündeten. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, eine Flop11 der Vereine zu erstellen.

Als Zeitraum sind wieder die letzten 25 Jahre maßgeblich. Zur Erinnerung: In der Redaktion liegt der Altersschnitt bei Mitte 30, daher können wir die Ereignisse des letzten Vierteljahrhunderts gut bewerten. Mit der Flop11 von Carl Zeiss Jena geht’s jetzt weiter.

Tor & Abwehr

Im Tor steht Kasper Jensen. Bei seiner Verpflichtung im Sommer 2007 bescheinigte ihm der damalige sportliche Leiter Lutz Lindemann großes Potential, das blieb der Däne jedoch schuldig. Nach 16 Gegentoren an den ersten sechs Spieltagen war er seinen Stammplatz wieder los.

In seinem ersten Liga-Spiel sah Hervé Bochud bereits nach 43 Minuten gelb-rot, in Fahrt kam der Franzose auch durch viele kleinere Blessuren nie. Als Stabilisator für die Defensive war Giorgi Oniani eingeplant, der Innenverteidiger konnte das aber nur selten zeigen und stieg nach einem Jahr mit Jena als Tabellenschlusslicht aus der 2. Liga ab.

Im gleichen Jahr wie Oniani kam Rechtsverteidiger Giorgi Seturidze ins Paradies. Nach einer schweren Verletzung während der Saisonvorbereitung reichte es beim Georgier allerdings nur zu einem Einsatz. 2014 unternahm er einen zweiten Anlauf, konnte die Verantwortlichen des FCC im Probetraining aber nicht überzeugen. Drei Pflichtspiele mehr absolviert Benjamin James 1997/98, seinen Stammplatz hatte er jedoch auf der Tribüne.

Mittelfeld

Mit Vorschusslorbeeren für Victor Hugo Lorenzon wurde nicht gegeizt. Diese konnte der Argentinier aber nicht bestätigen, nach einem halben Jahr und zwei Einsätzen wurde sein Vertrag vorzeitig aufgelöst.

Erfahrung hatte Michael Anicic unter anderem aus den Bundesligen Deutschlands und Österreichs vorzuweisen, in Jena war davon aber nur sehr wenig zu sehen. Erst zur Winterpause 2005/06 gekommen, trennten sich die Wege am Saisonende wieder.

Ebenfalls nur sechs Monate blieb Konstantinos Charalampidis beim FCC. Eigentlich für zwei Jahre verpflichtet, wurde er nach der Hinrunde 2007/08 vom neuen Trainer Henning Bürger aus dem Kader gestrichen und kehrte zu seinem Jugendklub Apoel Nikosia zurück.

Angriff

In der 2. Liga der Schweiz traf Patrick de Napoli regelmäßig, in Jena schien der Angreifer seinen Torinstinkt jedoch verloren zu haben, wie lediglich ein Treffer in 14 Partien belegt. Nach einer zwischenzeitlichen Leihe nach Chemnitz landete er in der zweiten Mannschaft und löste seinen Vertrag anschließend auf.

Aus Brasilien verpflichtet, konnte sich Edison Santos Miranda in Jena aus sportlicher Sicht nie einleben und kam in eineinhalb Jahren nur 38 Minuten zum Einsatz. Dass Shlomi Edri ein Wandervogel war, bewies schon seine Vita vor dem Wechsel nach Jena: In seiner Heimat Israel lief er zuvor für zwölf verschiedene Vereine auf. In Jena blieb er nur ein halbes Jahr, in dem er vier Drittliga-Partien absolvierte.

Die Flop11 von Carl Zeiss Jena auf einen Blick:

Kasper Jensen – Giorgi Seturidze, Herve Bochud, Giorgi Oniani, Benjamin James – Victor Hugo Lorenzon, Michael Anicic, Konstantinos Charalampidis – Patrick de Napoli, Edison Santos Miranda, Shlomi Edri.

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