Carl Zeiss Jena holt Big Points

Effizienter FCC bezwingt Wehen Wiesbaden

Felix Brügmann jubelt für Carl Zeiss Jena

Freude im Paradies: Felix Brügmann und Co. fuhren gegen Wehen Wiesbaden den dritten Sieg in Folge ein. ©Imago images/Christoph Worsch

Nach dem 1:1 gegen Aalen am 31. Spieltag hatte der FC Carl Zeiss Jena acht Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, ehe drei Siege folgten, mit dem vorläufigen Höhepunkt am heutigen Samstag beim 3:1 gegen Aufstiegsaspirant Wehen Wiesbaden.

Dass eben jenes Spiel gegen Aalen beziehungsweise die Erkenntnisse daraus als Ausgangspunkt für die Serie dient, verriet Trainer Lukas Kwasniok nach der Partie gegen den SVWW am Mikrofon von MagentaSport. „Wir wollten vor drei Wochen einen Neuanfang starten, das haben wir getan“, so der FCC-Coach, der trotz der Siegesserie auf die Euphoriebremse trat. „Wir haben jetzt, auch etwas glücklich, dreimal in Folge gewonnen. Das haben wir uns erarbeitet, aber unterm Strich ist noch nicht so viel passiert.“

Bemerkenswerter Fokus

Die Einschätzung Kwasnioks ist eine Richtige, denn der Sieg gegen Wehen Wiesbaden war auch der mangelnden Chancenverwertung der Gäste geschuldet. Allerdings zeigt sich beim FCC, dass die Form der Spieler wie die des Keepers Jo Coppens, der nach der Begegnung ein Sonderlob des Trainers erhielt, weiter ansteigt.

Auch Kapitän René Eckardt ging gegen Wehen Wiesbaden voran und trug sich durch seinen ersten Treffer seit dem 17. Spieltag in die Torschützenliste ein. Er wurde „die Woche ganz schön oft darauf angesprochen, dass ich mal wieder eins machen könnte“, so Eckardt nach der Partie – diese „Vorgabe“ setzte er beim 1:0 stark um.

Überhaupt glänzt Jena derzeit durch Effizienz, kann auch aus Halbchancen ein Tor machen und verwertet Konter eiskalt, wie beim 3:1. Dazu kommt die Stärke der frühen Tore, wieder ebnete ein schneller Treffer wie gegen Hansa und Cottbus den Sieg.

Überschwänglich loben wollte Kwasniok seine Mannschaft nach der Partie trotz der Siegesserie allerdings nicht. Vielmehr analysierte der FCC-Coach die Partie wie eingangs erwähnt sachlich und verweist auf die kommenden Aufgaben. Die nächste heißt SpVgg Unterhaching, wo Jena am kommenden Sonntag gastiert und gar bis auf zwei Punkte auf die Münchner Vorstädter heranrücken könnte.

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