Carl Zeiss Jena: Keine Trainerdiskussion

Geschäftsführer Förster ohne Zweifel an Kwasniok

Chris Förster und Lukas Kwasniok vom FC Carl Zeiss Jena

Stützt seinen Cheftrainer auch weiterhin: FCC-Geschäftsführer Chris Förster (l.) hält an Lukas Kwasniok fest. ©Imago/Karina Hessland

Der FC Carl Zeiss Jena bleibt in 2019 sieglos und die Kritik an Cheftrainer Lukas Kwasniok reißt nicht ab. Bei einigen Fans schon längst in Ungnade gefallen, empfahl am Samstagnachmittag auch der ehemalige FCC-Sportchef und heutige MDR-Experte Lutz Lindemann nach dem 0:0 in Uerdingen die Trennung von Kwasniok mit der verbundenen Rückkehr von Mark Zimmermann.

Hat heute jemand das Spiel schlecht gesehen? Also ich nicht. (FCC-Geschäftsführer Chris Förster)

Für die aktuelle Führung der Thüringer ist eine Freistellung des Cheftrainers allerdings keine Option, wie Geschäftsführer Chris Förster nach der Partie im MDR-Fernsehen klar stellte: „Hat heute jemand das Spiel schlecht gesehen? Also ich nicht. Von daher gibt es überhaupt keine Zweifel“.

Kwasniok hadert mit Matchglück

In der Tat ist Kwasniok für die Partie gegen Uerdingen kein Vorwurf zu machen. Seine Mannschaft zeigte einen couragierten Auftritt und kam zu einigen guten Chancen. Dass Marius Grösch in der Nachspielzeit per Kopf den Pfosten traf und der Ball statt ins Tor an die Latte prallte, passt ins aktuelle Bild. „Was wir heute erlebt haben, war einfach die Krönung des Ganzen. Das ist sicherlich so ein Moment, wo einfache eine Erklärung nicht möglich ist“, haderte Kwasniok nach dem Spiel mit dem fehlenden Matchglück.

Man muss in Jena den Unterschied zwischen Anspruch & Wirklichkeit sehen. (FCC-Geschäftsführer Chris Förster)

Geschäfsführer Förster teilte derweil in Richtung des unzufriedenen Anhangs aus, der sich immer mehr mit dem erneuten Abstieg in die Regionalliga auseinandersetzen muss: „Man muss in Jena den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit mal sehen. Der Anspruch ist riesengroß, den verstehe ich auch. Der kommt aus den 80ern, aus den 70ern, erfolgreichen Jahren“.

Damals sei der FCC durch „Carl Zeiss finanziert“ worden, aber „heute ist die Wirklichkeit eine andere“, versuchte Förster mit Blick auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten, die sportlich miserable Lage zu erklären.

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