Carl Zeiss Jena: Kwasniok will keine Neuzugänge

Kader soll verkleinert werden

Lukas Kwasniok vor dem Spiel gegen Großaspach.

Will den Kader von Carl Zeiss Jena im Januar verkleinern: Trainer Lukas Kwasniok. ©Imago/Eibner

Mit vier Punkten aus zwei Spielen legte Lukas Kwasniok einen guten Start als neuer Trainer des FC Carl Zeiss Jena hin. Zwar überwintert man als Tabellen-18. auf einem Abstiegsplatz, das rettende Ufer ist aber lediglich einen Zähler entfernt. Um am Ende der Saison über dem Strich zu stehen, soll im Winter aber kein neues Personal verpflichtet werden – im Gegenteil.

„Keinen akuten Bedarf“ hat der 37-Jährige gegenüber der Thüringer Allgemeinen ausgemacht, „das haben die beiden Spiele gegen 1860 München und Großaspach gezeigt. Ich wüsste nicht, für welche Position wir jemand verpflichten sollten.“

Drei Spieler zu viel im Kader

Stattdessen soll die Transferphase dafür genutzt werden, den Kader auszudünnen. Der umfast aktuell 27 Spieler, Kwasniok möchte aber dauerhaft mit 24 Spielern arbeiten. So soll die Moral in der Mannschaft steigen, jeder Akteur das Gefühl haben, sich durch Trainingsleistungen in den 18er Kader für das Wochenende spielen zu können.

Mit Blick auf die Einsatzzeiten im bisherigen Saisonverlauf im Allgemeinen und den zwei Spielen unter Kwasniok im Speziellen scheinen sich drei Eigengewächse als Streichkandidaten herauszukristallisieren.

James-Kevin Nahr und Valentin Reitstetter wurden vor der Saison aus der U19 bzw. der zweiten Mannschaft befördert, standen aber bislang noch nicht im Spieltagskader. Maximilian Schlegel kann bislang ebenfalls noch keinen Einsatz in der 3. Liga vorweisen.

Schon Mitglied beim offiziellen 3.Liga-Sponsor bwin? Jetzt anmelden & bis zu 100€ Willkommensbonus kassieren!