Carl Zeiss Jena: Maßnahmen nach Ausschreitungen

Ermittlungen laufen

Chris Förster als Geschäftsführer von Carl Zeiss Jena

Greift hart durch: FCC-Geschäftsführer Chris Förster. ©Imago/Bild13

Nach dem Spiel gegen Hansa Rostock, das von Ausschreitungen beider Fanlager überschattet wurde, kündigte Carl Zeiss Jena am heutigen Freitagnachmittag Maßnahmen an, um ebendiese in Zukunft zu verhindern.

Geschäftsführer Chris Förster stellte klar: „Das, was im Spiel gegen den F.C. Hansa Rostock speziell auf und vor unserer Haupttribüne passiert ist, darf und wird nicht ohne Reaktion von Seiten des Clubs bleiben. Dazu zählt insbesondere das körperliche Attackieren von Gästefans auf der Haupttribüne, aber auch das Bewerfen des Schiedsrichterkollektivs.“

Auf Zuschauer, denen man „im Stadion Gewalt, Rassismus oder das Verwenden illegaler Pyrotechnik nachweisen kann“, heißt es auf der Vereinshomepage des FCC, werden künftig durch den DFB ausgesprochene Geldstrafen umgelegt. Desweiteren können Hausverbote erteilt werden. Aktuell würden in dieser Hinsicht Ermittlungen anhand der im Stadion installierten Videoüberwachung laufen, teilt der Verein mit.

Strikte Fantrennung bei Risikospielen

Außerdem gibt es bei sogenannten Risikospielen in Zukunft keine Sitzplatzkontingente mehr für Gästefans. Block E wird bei solchen Partien als Puffer benutzt. Bei Partien, für die kein Sicherheitsrisiko gilt, stehen für Gästefans in Zukunft neben Stehplatzkarten Sitzplätze ausschließlich in eben jenem Block E zur Verfügung. Die restliche Haupttribüne ist somit für Gästefans tabu.

Die jeweiligen Fanbereiche werden in nächster Zeit beim Online-Ticketing klar kenntlich gemacht, sodass kein versehentlicher Kartenerwerb für den falschen Fanblock stattfinden kann.

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