Carl Zeiss Jena: Rückendeckung für Kwasniok

Förster stellt sich hinter seinen Trainer

Lukas Kwasniok.

Lukas Kwasniok und Carl Zeiss Jena brauchen dringend Punkte. ©imago images/Nordphoto

Als einziges Team der 3. Liga wartet Carl Zeiss Jena auch nach dem 6. Spieltag noch auf den ersten Punkt der Saison. Gegen Meppen sah es rund eine Stunde lang so aus, als würde dieser Bann endlich gebrochen. Doch nach dem ersten Gegentreffer brach die Mannschaft auseinander und Torhüter Jo Coppens musste noch zwei weitere Male hinter sich greifen.

„Wir vertrauen Lukas Kwasniok und glauben weiterhin daran, dass es ihm gelingt, an den verbleibenden 32 Spieltagen die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen“, stellte sich Geschäftsführer Chris Förster in der Bild (Ausgabe vom 26.08.2019) trotz der mauen Ausbeute hinter seinen Trainer.

Förster erhöht Druck auf die Mannschaft

Kwasniok scheint noch Kredit aus der Vorsaison zu besitzen, in der er Jena im Endspurt aus nahezu aussichtsloser Situation doch noch zum Klassenerhalt führte. Zwar ist der Rückstand von fünf Punkten auf das rettende Ufer zu diesem frühen Zeitpunkt einer Spielzeit noch kein Gradmesser, die spielerisch enttäuschenden Auftritte des CFC hingegen schon.

So sieht Förster vor dem Heimspiel gegen Magdeburg am kommenden Montag vor allem die Mannschaft in der Verantwortung: „Wir haben viele Spieler geholt, die fußballerisch ihre Klasse schon unter Beweis gestellt haben. Jetzt heißt es für alle, die 3. Liga anzunehmen und mit Herz und Mentalität alles reinzuhauen.“

Hoffen auf die Pause

Mit Mentalität alleine dürften die körperlichen Defizite aber nicht auszugleichen sein, die Jena in Meppen offenbarte. Nach dem ersten Gegentreffer machte die Mannschaft nicht den Eindruck, über die Substanz zu verfügen, sich in die Partie zurückkämpfen zu können.

Um konditionell nachzulegen, bleibt vorerst bis kommenden Montag Zeit. Dann empfängt Jena Magdeburg. Gegen den Zweitliga-Absteiger dürfte eine ähnlich uninspirierte Vorstellung im Debakel enden, wie 1860 München am Wochenende zu spüren bekam. Anschließend wartet durch die Länderspiel-Pause ein spielfreies Wochenende und gibt Jena die Möglichkeit, intensiver an den körperlichen Grundlagen zu arbeiten, die eigentlich in der Vorbereitung hätten gelegt werden sollen.

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