Carl Zeiss Jena: Stadionvorstellung

Das Ernst-Abbe-Sportfeld im Detail

Das Stadion des FC Carl Zeiss Jena, das Ernst-Abbe-Sportfeld

Der FC Carl Zeiss Jena trägt seine Heimspiele im Ernst-Abbe-Sportfeld aus. ©Imago/Picture Point

Liga-Drei.de stellt Euch bekanntlich die Stadien der Drittligisten vor. Heute blicken wir auf das traditionsreiche Ernst-Abbe-Sportfeld. Dort trägt der FC Carl Zeiss Jena seine Heimspiele aus.

Name: Ernst-Abbe-Sportfeld (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 12.990
Sitzplätze: 6.540, davon 4010 überdacht
Stehplätze: 6.450
Rollstuhlplätze: auf der Laufbahn, inkl. einer Begleitperson
Gästeblock: Block O (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

Bereits am 24. August 1924 wird das Jenaer Stadion offiziell eingeweiht. 1939 wurde die Arena nach dem Physiker und Sozialreformer Ernst Karl Abbe benannt und besitzt seitdem den Namen Ernst-Abbe-Sportfeld.

Es liegt im südlichen Gebiet des Volksparks Oberaue, das den schönen Namen Paradies trägt und vereint neben dem Stadion noch mehrere Sportstätten wie Trainingsplätze und Leichtathletikanlagen.

1962 stand der Vorgängerverein des FCC, der SC Motor Jena, im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger. Gegner war der europäische Topklub Atletico Madrid. 27.500 Fans sorgten für eine beeindruckende Kulisse und gleichzeitig für einen Zuschauerrekord. Das Spiel endete 0:1.

In den folgenden Jahren wurde das Stadion stetig aufgerüstet, es folgten zum Beispiel Flutlichtanlagen sowie eine elektronische Anzeigetafel. Erst 1997 wurde die Holztribüne abgerissen und die neue überdachte Haupttribüne gebaut, die ein Jahr später eingeweiht wurde.

2007 wurden mehrere Veränderungen am Stadion vorgenommen, um die Auflagen des DFB für den Profifußball zu erfüllen. Dazu zählten unter Anderem die Vergrößerung des Spielfelds, der Einbau einer Rasenheizung und die Errichtung eines VIP-Zelts.

Drei Jahre später bekam das Ernst-Abbe-Sportfeld eine neue Laufbahn, in der charakteristischen Farbe blau.

Erst kürzlich wurde der Umbau des Ernst-Abbe-Sportfelds in ein reines Fußballstadion beschlossen. 15.500 Besucher sollen dort Platz finden. Die Leichtathletikanlagen werden extern ausgelagert.

Die weiteren Stadien der 3. Liga in der Übersicht:

MSV Duisburg (Schauinsland-Reisen Arena)
Magdeburg (MDCC-Arena)
Meppen (Hänsch-Arena)
Unterhaching (Alpenbauer Sportpark)
Würzburg (Flyeralarm Arena)
Zwickau (Stadion Zwickau)
Sonnenhof Großaspach (mechatronik arena)
Waldhof Mannheim (Carl-Benz Stadion)
Eintracht Braunschweig (Eintracht Stadion)
1. FC Kaiserslautern (Fritz-Walter Stadion)
1860 München (Grünwalder Stadion)
Chemnitzer FC (Stadion an der Gellertstraße)
Preußen Münster (Preußenstadion)
Hansa Rostock (Ostseestadion)
Hallescher FC (Erdgas-Sportpark)
Viktoria Köln (Sportpark Höhenberg)

Weitere Stadionvorstellungen folgen.

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