Carl Zeiss Jena: Tietz beendet Selbstzweifel

Stürmer trifft erstmals seit August

Phillip Tietz bejubelt ein Tor für Carl Zeiss Jena

Schiebt sich auf Platz zwei der internen Torschützenliste: Phillip Tietz. ©Imago/Eibner

Mit zwei Toren und einer Vorlage trug Phillip Tietz zum ersten Sieg des FC Carl Zeiss seit Ende August bei. Damit beendete er nicht nur die Negativserie seines Teams, sondern auch eine persönliche Durststrecke, die bereits an ihm zu nagen begann: Seit dem fünften Spieltag war dem Stürmer kein Treffer mehr gelungen.

Trainer Mark Zimmermann, der zuletzt nach den ausbleibenden Ergebnissen nicht mehr unantastbar erschien, spürte Erleichterung für seinen Angreifer. „Ich freue mich für ihn, dass endlich der Knoten geplatzt ist. Er ist erste 21, hat auch in den letzten Wochen soviel an sich selbst gezweifelt, was die Jungs nicht zu machen brauchen,“ sagte er nach dem Spiel bei Telekom Sport.

Glücklicher Sieg dank Teamgeist

Selbstzweifel schienen das bestimmende Thema zu sein beim FCC. Daher holte auch der angeschlagene Kapitän René Eckardt vor dem Anpfiff die ganze Mannschaft zu einem Kreis zusammen, sprach nochmal Mut zu und appellierte an den Teamgeist. Letzteren machte auch der Coach für den glücklichen Sieg verantwortlich.

Den Angriffssturm der Wiesbadener konnte Jena nämlich nur bedingt aufhalten, musste ein ums andere Mal auf Schlussmann Jo Coppens oder die Abschlussschwäche der Gastgeber vertrauen. Allerdings glaubten die Thüringer weiter an sich und belohnten sich schließlich mit dem Doppelschlag in der 75. und 79. Minute.

Wir gehen nicht wieder mit verzweifelten Gesichtern nach Hause. (Phillip Tietz)

Nun geht es mit positiven Gedanken und vor allem mit einem Tabellenplatz über dem ominösen Strich in die Pause. Das bestätigte auch der Mann des Tages. „Wir alle fahren mal wieder mit einem guten Gefühl nach Hause, ich glaube nach so einer langen Zeit haben wir uns das einfach verdient,“ sagte Phillip Tietz vor den Telekom-Kameras. „Wir haben mal wieder Freude, quatschen mal wieder und gehen nicht wieder mit verzweifelten Gesichtern nach Hause.“ 

In zwei Wochen empfängt der FCC dann die SpVgg Unterhaching, die gerade einen Kantersieg gegen Fortuna Köln feierte. Das traf aber auch auf den SV Wehen Wiesbaden zu.

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