Carl Zeiss Jena: Wird im Winter nachgelegt?

Anfällige Abwehr das Sorgenkind

Jenas Geschäftsführer Chris Förster kann mit der aktuellen Entwicklung nicht zufrieden sein.

Ist vom aktuellen Personal überzeugt, lässt trotzdem die Hintertür für Neuzugänge offen: Geschäftsführer Chris Förster. ©Imago/Bild13

Nach dem 4:5 gegen Unterhaching blieb Carl Zeiss Jena im Tabellenkeller stecken und rutschte auf den ersten Abstiegsplatz ab. Neben dem Frust über die Niederlage war vor allem das Defensivverhalten ein Thema.

Denn schaut man auf die Statistiken, haben nur Braunschweig und Köln mehr Gegentore kassiert als Jena (29). Besonders auffällig: Rund ein Drittel dieser Treffer, nämlich neun – fiel in der Schlussviertelstunde. Nur Meppen steht mit zehn Gegentoren in der Schlussphase noch schlechter da.

Das Etappenziel ist in Gefahr

Vier Punkte forderte Trainer Mark Zimmermann vor der Partie gegen Unterhaching aus den fünf Spielen bis zur Winterpause. Dieses Ziel gerät in Anbetracht der Gegentorflut in akute Gefahr und könnte dafür sorgen, dass Jena auf einem Abstiegsplatz überwintert.

Wir haben einen Kader, der sich an der Grenze des Budgets bewegt. (Geschäftsführer Chris Förster)

„Wir werden uns die Situation nach Abschluss der Hinrunde ansehen und auch abhängig davon, ob uns Spieler im Winter verlassen, die Situation bewerten“, will Geschäftsführer Chris Förster in der Bild (Ausgabe vom 27.11.2018) Neuzugänge nicht kategorisch ausschließen.

Ohne weiteres wird das aber nicht nötig sein, wie er einräumt. „Wir haben einen Kader, der sich einerseits an der Grenze des Budgets bewegt und andererseits mehrfach Drittliganiveau nachgewiesen hat“, ist er trotz der Ergebnisse vom aktuellen Personal überzeugt.

Gegen Würzburg müssen Punkte her

Das kann sich bis Weihnachten noch gegen Würzburg, Meppen, 1860 und Großaspach zeigen. Also gegen Teams, die sich – im Gegensatz zu Unterhaching – ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte befinden und entweder bereits im Abstiegskampf stecken oder ihn vermeiden wollen.

Vor allem die Partie gegen die Kickers am kommenden Samstag ist eine große Chance. Aus ihren letzten sieben Partien holten sie lediglich drei Zähler, in der Tabelle stehen sie nur zwei Punkte vor dem FCC. Und mindestens vier Konkurrenten muss Jena bekanntlich für sein Saisonziel hinter sich lassen.

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