Carl Zeiss Jena: Zimmermann beklagt Personalprobleme

Immer wieder neue Anfangsformationen nötig

Neue Chance in Würzburg: Jenas Stürmer Manfred Starke

Personalnot als Chance: FCC-Stürmer Manfred Starke © imago

Die anhaltenden Personalprobleme von Carl Zeiss Jena zehren an den Nerven von Trainer Mark Zimmermann. Der Coach des Aufsteigers beklagte vor dem richtungsweisendenden Duell bei Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers die Zwänge im bisherigen Saisonverlauf zu unfreiwilligen Umstellungen seiner Elf.

Wir haben noch nicht einmal mit derselben Formation gespielt. (FCC-Trainer Mark Zimmermann)

„Wir haben noch nicht einmal in dieser Saison mit derselben Formation gespielt wie in der Partie zuvor“, sagte Zimmermann in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 20.09.2017) mit Blick auf seine Verletztenliste mit erkennbarer Verbitterung.

FCC-Verletztenliste weiter lang

In Würzburg ist Zimmermann erneut zu Improvisationen genötigt. Als Ausfälle stehen beim Schlusslicht Matthias Kühne, Timmy Thiele, Timo Mauer und Niclas Ehrlbeck fest.

So ausgedünnt ist Jenas Kader, dass Zimmermann voraussichtlich für die Offensive erneut Manfred Starke aufbieten wird. Trotz seiner Auswechslung zur Pause nach einem schwachen Saisondebüt in der Anfangsformation beim 2:2-Remis am vergangenen Wochenende gegen Mitaufsteiger SV Meppen soll der 26-Jährige eine weitere Bewährungschance erhalten.

Starke ist seit seiner Genesung von langwierigen Problemen am Schambein ein Sorgenkind von Zimmermann. Schon bei seinen drei vorherigen Einsätzen vor der Begegnung mit Meppen hatte der über Monate mit Leistenschmerzen kämpfende Deutsch-Namibier, der in vergangenen Spielzeit immerhin mit elf Toren an Jenas Rückkehr in die dritte Liga beteiligt gewesen war, als Einwechselspieler nicht überzeugen können.

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