Carl Zeiss Jena: Zimmermann denkt über Wechsel nach

FCC-Coach beklagt mangelnde Aggressivität

Fordert mehr Aggressivität: Jenas Trainer Mark Zimmermann

Immer noch verärgert: FCC-Coach Mark Zimmermann © imago/Manngold

Bei Carl Zeiss Jena sitzt der Frust über die 1:2-Pleite beim FSV Zwickau immer noch ziemlich tief. Besonders sauer stößt Trainer Mark Zimmermann die mangelnde Zweikampfstärke seiner Mannschaft im Ostduell auf.

Vielleicht sollten andere spielen. (FCC-Coach Mark Zimmermann)

Weiterhin in unmittelbarer Nähe zur Abstiegszone verschärft der Coach denn auch den Ton bei den Thüringern. „Vielleicht sollten andere spielen“, deutete Zimmermann in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 24.10.2017) personelle Konsequenzen womöglich schon für das Gastspiel von Tabellenführer SC Paderborn (Samstag) an. Unter Umständen müsse man andere Spieler nominieren, „bei denen wir herausfinden, ob sie es besser machen“.

In Zweikämpfen ohne Agressivität

Jena hatte sich in Zwickau trotz einer frühen 1:0-Fühung noch den Schneid abkaufen lassen. Bei der vierten Niederlage in den vergangenen fünf Auswärtsspielen ohne Sieg (ein Punkt) hat Zimmermann vor allem enttäuscht, dass den Thüringern „Aggressivität und Stabilität in den Zweikämpfen komplett abhanden gekommen“ war. Aus seiner Sicht hatten trotz des Vorsprungs außerdem an Mut und Sicherheit gefehlt.

Dabei hatte der 43-Jährige sein Team offenbar auf die entschlossene Spielweise der Platzherren eingestellt. Wegen der vorherigen Erörterungen von Zwickaus Stärken hätte er denn auch erwartet, dass seine Spieler sich gegen die „Schwäne“ anders präsentieren und in die Begegnung hineinkommen.

Zur Verdeutlichung des Verbesserungsbedarfs zog der FCC-Trainer die weiter verlängerte Durststrecke des Aufsteigers in Zwickau heran. Durch Auftritte in der Verfassung aus dem zuürckliegenden Duell würde Jena bei den Westsachsen „auch die nächsten acht Spiele nichts reißen“, orakelte Zimmermann.

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