Carl Zeiss Jena: Zimmermann formuliert klares Ziel

Schwung aus Wiesbaden soll mitgenommen werden

Mark Zimmermann will mit Jena noch mindestens vier Punkte bis Weihnachten holen.

Nimmt sein Team trotz Personalsorgen in die Pflicht: Mark Zimmermann. ©Imago/Revierfoto

Fünf Spiele stehen für Carl Zeiss Jena noch bis zur Winterpause auf dem Programm. Trainer Mark Zimmermann gibt dafür ein klares Ziel aus, möchte mit seiner Mannschaft bis Weihnachten noch mindestens vier Punkte sammeln, um die Grundlage für den Klassenerhalt zu legen.

„Wir haben einen sehr langen Leidensweg hinter uns, haben beim 3:2 in Wiesbaden wieder in die Spur gefunden. Da wollen wir dranbleiben“, begründet Zimmermann in der Bild (Ausgabe vom 20.11.2018) das auf den ersten Blick wenig ambitionierte Ziel. Bedenkt man jedoch, dass Jena in den zehn Spielen zuvor nur sieben Zähler sammelte und bis zum Auswärtserfolg in Wiesbaden gar neun Mal in Folge sieglos blieb, relativiert sich das ganze.

Sechs Punkte in der Vorsaison

Als „keine einfachen Gegner“ hat Zimmermann das Jahresendprogramm mit Unterhaching, Würzburg, Meppen, 1860 München und Großaspach ausgemacht. Abgesehen von den Löwen, die vergangene Saison noch in der Regionalliga spielten, konnte seine Mannschaft in der Vorsaison gegen die restlichen vier Teams punkten.

Im Heimspiel gegen Unterhaching am vorletzten Spieltag stand ein 2:1-Sieg auf der Anzeigetafel, gegen Meppen und in den Auswärtspartien gegen Würzburg und Großaspach holte Carl Zeiss jeweils einen Zähler. Macht in der Summe sechs Punkte, die zum Erreichen des aktuellen Zwischenziels reichen würden.

„Aufgrund unserer Situation mit einigen kranken und verletzten Spielern, kann ich mir viel wünschen, aber es bringt nur etwas, wenn wir von Spiel zu Spiel denken“, gibt Zimmermann aber trotz aller Rechenspiele zu bedenken.

Zittern um ein Trio

Mit Manfred Starke, Niclas Erlbeck und Justin Gerlach mussten gleich drei Stammspieler krankheitsbedingt im Landespokal vergangene Woche pausieren. Ob sie für das Heimspiel gegen Unterhaching am Samstag rechtzeitig fit werden, entscheidet sich erst in den kommenden Tagen. 

Maximilian Wolfram, René Eckardt und Marius Grösch spielten stattdessen gegen Meuselwitz und dürften, sollte das Trio keine Option für Samstag sein, Zimmermanns erste Alternative darstellen.

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