Carl Zeiss Jena: Zimmermann mit harter Kritik

Trainer bemängelt Spielweise

Trainer Mark Zimmermann von Carl Zeiss Jena

War nach dem Spiel bedient: FCC-Trainer Mark Zimmermann ging mit seiner Elf hart ins Gericht. ©Imago/Manngold

Die Fans konnten es auch Stunden nach Spielende immer noch nicht fassen, wie ihre Mannschaft trotz hoher Überlegenheit in Chemnitz mit leeren Händen da stand. Auf unserer Facebook-Seite erreichten uns zahlreiche Kommentare und Nachrichten der FCC-Fans mit der Frage, wie man so ein Spiel verlieren könne. Die Elf von Mark Zimmermann vergab in der Partie mit den stark abstiegsgefährdeten Himmelblauen gleich reihenweise Top-Möglichkeiten, während der CFC zeigte, was Effizienz ist.

Komme mir vor, als würde ich A-Jugendmannschaft betreuen. (Mark Zimmermann)

Die einzig richtige Chance durch Tom Baumgart wurde zum aus Jenaer Sicht „unverdientesten Sieg, den ich in meiner Karriere mitgemacht habe“, wie es Timmy Thiele im MDR-Interview auf den Punkt brachte. Trainer Zimmermann richtete ides deutliche Worte gegen seine Spieler und verglich sein Team gar mit einer Jugendmannschaft: „Ich war fünf Jahre A-Jugend-Trainer in Jena und komme mir vor, als würde ich jetzt eine A-Jugendmannschaft betreuen.“ 

Schwere Auswärtsspiele warten

Obwohl sich seine Elf im Vorfeld bewusst war, was sie in Chemnitz erwarten würde, bemängelte „Zimme“ das Auftreten während der 90 Minuten: „Wir spielen einfach drauf los, haben nicht das Gefühl, dass wir die so richtig in den Abgrund stoßen können“, hatte der 43-Jährige kein Verständnis für den mangelhaften Umgang mit Torchancen.

In den kommenden Auswärtspartien in Großaspach sowie Meppen wird sich Carl Zeiss Jena also steigern müssen, um endlich den letzten Platz der Auswärtstabelle zu verlassen. Zuvor will sich die Mannschaft aber zu Hause gegen Lotte die verlorenen Punkte zurück holen.