Carl Zeiss Jena: Zimmermanns Kaderplanung abgeschlossen

Coach sieht keinen Handlungsbedarf mehr

Will keine weiteren Spieler: Jenas Coach Mark Zimmermann

Mit seinem Kader zufrieden: FCC-Trainer Mark Zimmermann © imago/Manngold

Bei Carl Zeiss Jena hat Trainer Mark Zimmermann die Kaderplanung endgültig für beendet erklärt. Fünf Tage nach Ende der Sommer-Transferperiode erteilte der 43-Jährige Spekulationen über zusätzliche Verstärkungen durch weiterhin zu verpflichtende Spieler ohne Vertrag bei anderen Klubs eine eindeutige Absage.

Im Normalfall ist das Thema durch. (FCC-Trainer Mark Zimmermann über Neuzugänge)

„Im Normalfall ist das Thema durch“, sagte Zimmermann in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 05.09.2017). Zum Kader würden nunmehr 24 Feldspieler und drei Torhüter gehören, und außerdem habe man auch bereits für alle Mannschaftsteile neue Spieler unter Vertrag genommen, begründete Zimmermann seine ablehnende Haltung gegenüber weiteren Transfers.

Debatte über Verstärkungen für Abstiegskampf

Nach Jenas mäßigem Saisonstart mit nur einem Sieg in den ersten sechs Punktspielen waren bei den Thüringern Gedankenspiele über die Verpflichtung weiterer Spieler für den sich abzeichnenden Kampf um den Klassenerhalt aufgekommen. Für seine Comeback-Saison in Liga drei hat der FCC bislang lediglich acht neue Profis geholt.

Allerdings hat Zimmermanns Mannschaft besonders in der Offensive noch Probleme. Mit bisher nur drei Treffern weist Jena momentan die zweitschlechteste Erfolgsquote der gesamten Liga auf. Nur das Tabellenschlusslicht FSV Zwickau (zwei Tore) ist bisher noch harmloser gewesen.

Angesichts von Jenas zwischenzeitlich erheblichen Verletzungssorgen hatte Zimmermann in der Vorbereitung und auch noch in der Anfangsphase der neuen Saison mehr oder weniger nachdrücklich weitere Spieler gefordert.

In den letzten zwei Wochen der Sommer-Wechselperiode hatte der Aufsteiger seinen Kader denn auch noch einmal mit drei Neuzugängen ergänzt, zuletzt sogar noch Ende August wenige Stunden vor Ablauf der Transferfrist mit Julian Günther-Schmidt aus der Reserve von Bundesligist FC Augsburg II.

Grundsätzlich hat sich der FCC offenbar auf dem Transfermarkt Zurückhaltung auferlegt. Bereits vor Günther-Schmidts Verpflichtung verwies Jenas Geschäftsführer Chris Förster darauf, dass für das noch vorhandene Budget des Vereins kaum noch die notwendige Qualität zu bekommen wäre.

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