Christoph Dabrowski soll Aue retten – Ryan Naderi wird zum Rekordtransfer

Noch einige Bewegung am Deadline Day

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 03.02.26 | 12:39

In der 3. Liga sind 22 Spieltage absolviert und seit dem Transferschluss am Montagabend ist klar, dass die 20 Vereine die verbleibende Saison mit unverändertem Personal bestreiten müssen. Am Deadline Day freilich schlugen mehrere Klubs noch zu, aber auch ein bemerkenswerter Abgang war zu verzeichnen, während am heutigen Dienstag auch ein neuer Trainer präsentiert wurde.

Nach der 1:3-Niederlage im Kellerduell beim TSV Havelse war für Jens Härtel als Trainer bei Erzgebirge Aue Schluss. Am Dienstagmittag gaben die Veilchen dann den Nachfolger bekannt, der mit Christoph Dabrowski ein alter Bekannter ist in der 3. Liga und am Samstag gleich beim nächsten Kellerduell gegen den 1. FC Saarbrücken seinen Einstand feiert.

Verabschiedet aus der 3. Liga und auch aus dem deutschen Fußball hat sich Ryan Naderi, für den Hansa Rostock zahlreiche Angebote anderer Klubs ablehnte, ehe die Glasgow Rangers am Deadline Day nochmals nachbesserten. Für die Drittliga-Rekordsumme von 5,5 Millionen Euro, die durch Boni sogar noch ansteigen kann, wechselte der 22 Jahre alte Angreifer nach Schottland und hinterlässt neben einer gut gefüllten Kasse auch eine große Lücke im Sturm der Kogge.

Cottbus vereint Brüderpaar

Gleich drei Neuzugänge präsentierte Alemannia Aachen kurz vor Transferschluss. Während der aus der Türkei von Kayserispor zurück nach Deutschland geholte Gideon Jung die Defensive stabilisieren soll, stellen die ausgeliehenen Jonas Oehmichen (Dynamo Dresden) und Omar Sillah (SpVgg Greuther Fürth) zusätzliche Optionen für die Offensive dar.

Energie Cottbus hat mit der Unterschrift von Tolga Cigerci den vielleicht größten Coup gelandet. An der Seite seines Bruders Tolcay soll Cigerci das Spiel des Tabellenführers auf ein nochmals höheres Level führen – und seinen Teil zum erhofften Aufstieg beitragen.

Doppelt verstärkt und seine Ambitionen damit unterstrichen hat auch Rot-Weiss Essen. Während Tino Casali als neuer Torwart eine Reaktion auf den Ausfall von Stammkeeper Jakob Golz ist, soll der vom 1. FC Kaiserslautern ausgeliehene Dickson Abiama den Sturm beleben. Dass RWE mit dem FCK eine Kaufoption nur für den Aufstiegsfall vereinbart hat, macht die Zielsetzung deutlich.