Düsseldorf verstärkt sich nach dem Fehlstart nochmal – Wiesbaden bindet Ben Nink
Personalnews nach dem Start
Vom KSC nach Düsseldorf: Andreas Müller. © IMAGO / STEINSIEK.CH
Der erste Spieltag der neuen Saison der 3. Liga ist absolviert. Mit dem 1. FC Saarbrücken und dem SSV Jahn Regensburg, die gegen Rot-Weiss Essen bzw. bei Viktoria Köln jeweils 5:2 gewonnen haben, gibt es zwei Tabellenführer, die am kommenden Sonntag direkt zu einem ersten Spitzenspiel aufeinandertreffen. Gleichzeitig hat das sommerliche Transferfenster noch knapp drei Wochen geöffnet und es ist in den Aufgeboten einiger der 20 Klubs noch mit Veränderungen zu rechnen.
Absteiger und Mitfavorit Fortuna Düsseldorf hat auf den mit der 1:2-Niederlage im Eröffnungsspiel bei Waldhof Mannheim verpatzten Start mit einer Nachverpflichtung für das zentrale Mittelfeld reagiert. Vom Karlsruher SC kommt Andreas Müller zunächst auf Leihbasis ins Rheinland und soll dem Düsseldorfer Spiel Struktur und Stabilität verleihen.
Keinen Neuzugang, aber eine Vertragsverlängerung konnte der SV Wehen Wiesbaden vermelden, der den bislang bis 2027 laufenden Vertrag mit Ben Nink vorzeitig und langfristig verlängert hat, wobei keine neue Laufzeit kommuniziert wurde. Der 19-Jährige, der bereits seit der U13 für den SVWW spielt, kann seine Entwicklung somit in bekanntem Umfeld fortsetzen.
Meppen länger ohne Kapitän Fedl
Für den SV Meppen war das Ergebnis nicht das einzige Schlechte beim Auftaktspiel beim MSV Duisburg. Bei der 0:3-Niederlage der Emsländer zog sich Kapitän Jonas Fedl schon in der Anfangsphase eine Muskelverletzung zu, die nun eine mehrwöchige Zwangspause erfordert. Einen externen Ersatz will der Aufsteiger indes nicht verpflichten.
Zumindest Glück im Unglück hatte unterdessen Pascal Fallmann. Der Neuzugang von Viktoria Köln verletzte sich beim 2:5 gegen Regensburg in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ohne gegnerische Einwirkung und musste ausgewechselt werden. Die Untersuchungen ergaben dann zwar einen Außenbandriss im Sprunggelenk, doch eine zunächst befürchtete Verletzung des Syndesmosebandes konnte nach Ansicht der Bilder ausgeschlossen werden.