Duisburg bangt um Rasim Bulic – Max Brandt wohl nach Wiesbaden
Neuzugänge in Mannheim und Regensburg
Max Brandt bleibt wohl in der 3. Liga. © IMAGO / Nordphoto
Mit dem Aufstieg von Energie Cottbus und dem Sprung von Rot-Weiss Essen in die Relegation sind am letzten Spieltag der 3. Liga die noch ausstehenden Entscheidungen gefallen. Mit Ausnahme von RWE und dem letzten Aufsteiger aus der Regionalliga, den die Würzburger Kickers und der 1. FC Lokomotive Leipzig unter sich ausmachen, haben damit alle Vereine Planungssicherheit – und diese teilweise auch schon genutzt.
Der SSV Jahn Regensburg, der sich in der Vergangenheit oft unterklassig bedient hat, sicherte sich nach Nassim Boujellab (TSV Havelse) mit David Philipp vom TSV 1860 München einen zweiten, gestandenen Neuzugang. Der Offensivmann, der nach einer eher unbefriedigenden Zeit bei den Münchner Löwen auf einen Neustart hofft, kostet wie Boujellab keine Ablöse.
Waldhof Mannheim hat nach Jid Okeke (Stockport County) mit Noah Joel Sarenren Bazee (Arminia Bielefeld) und Kian Ramadani (1. FC Kaiserslautern U19) gleich zwei Offensivspieler verpflichtet. Während Sarenren Bazee mit seiner Erfahrung aus der ersten und zweiten Liga als Soforthilfe geplant ist, fällt der 18-jährige Ramadani in die Kategorie Perspektivspieler.
Thomas Wörle übernimmt in Münster
Neu bzw. zurück in der 3. Liga ist Thomas Wörle, der bei Preußen Münster als neuer Trainer präsentiert wurde. Der einstige Aufstiegstrainer des SSV Ulm soll die Adlerträger nach dem Abstieg aus Liga zwei stabilisieren und eine neue, schlagkräftige Mannschaft formen.
Treffen wird Wörle im Laufe der Saison voraussichtlich auf einen ehemaligen Ulmer Schützling Max Brandt, der die Spatzen nach dem Sturz in die Regionalliga verlassen und drittklassig bleiben wird. Mehrere Klubs sollen sich um den Mittelfeldmann bemüht haben, den es laut Reviersport nun offenbar zum SV Wehen Wiesbaden zieht.
Beim MSV Duisburg schwingt unterdessen noch immer die Enttäuschung über den verpassten Durchmarsch in die 2. Liga mit. Eine weitere Hiobsbotschaft könnte folgen. Denn für den zum Schlüsselspieler avancierten Rasim Bulic soll sich der VfL Osnabrück interessieren, der im Gegensatz zu den Zebras den Aufstieg geschafft hat. Angesichts eines 2027 auslaufenden Vertrages müsste man in Duisburg bei einem guten Angebot für Bulic wohl genau überlegen.