Eintracht Braunschweig: Antwerpen sammelt Argumente

Vertrag läuft im Sommer aus

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Mittwoch, 27.05.2020 | 16:45
Marco Antwerpen von Eintracht Braunschweig

Marco Antwerpen steht vor großen Herausforderungen. ©Imago images/Joachim Sielski

Bei Eintracht Braunschweig freut man sich grundsätzlich auf den anstehenden Spieltag. Sportdirektor Peter Vollmann hatte auf den Neu-Start gehofft, glaubt er doch noch an den Aufstieg. Dieser ist jedoch nicht das ausdrückliche Ziel, mit dem Marco Antwerpen im Laufe der Hinrunde als Trainer installiert wurde.

Schwere Planung im Endspurt

Der „Kölnischen Rundschau“ sagte er, auf seinen auslaufenden Vertrag angesprochen: „Man hat mir bei meinem Amtsantritt nicht gesagt, dass ich aufsteigen muss. Es ging um Stabilisation. Mir gefällt es hier gut. Wir wollen unsere Kritiker mit guten Spielen überzeugen, dass wir das richtige Trainerteam für die Eintracht sind.“ 

Die Rückkehr in die 2. Bundesliga wäre freilich das beste Argument für ein neues Arbeitspapier. Wie realistisch dies in der laufenden Saison ist, bleibt jedoch schwer einzuschätzen.

Auch Antwerpen ist sich des verzerrten Wettbewerbs bewusst, sprach die unterschiedlichen Trainingsstände der Drittligisten an und bezeichnete es als schwierig, einen guten Plan für die hohe Dichte an Spielen zu entwerfen.

Dabei haben die Braunschweiger mit einem großen Kader durchaus noch Vorteile. Das gilt vor allem im Vergleich zum kommenden Gegner Viktoria Köln, wo schon im Dezember der Sportliche Leiter Franz Wunderlich die fehlende Qualität in der Breite ansprach.

Dennoch erwartet Antwerpen von seinem Ex-Klub einen spielstarken Auftritt, wie zur Viktoria und dem baldigen Rekord-Trainer der 3. Liga Pavel Dotchev passt.

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