Eintracht Braunschweig: Das machen Reichel, Hochscheidt & Co. heute

Im Doppelpack zu Union, Aue und Lautern

Suleiman Abdullahi läuft in der Saison 2018/19 gemeinsam mit Christopher Trimmel auf.

Suleiman Abdullahi hat in dieser Saison die Trikots getauscht und trägt nun die Farben von Union Berlin. ©Imago/Christian Schroedter

Am letzten Spieltag der letzten Saison musste die Eintracht aus Braunschweig nach einem 2:6 bei Holstein Kiel den bitteren Ganz in Liga drei antreten. Und das, obwohl sie ein Jahr zuvor noch in der Relegation zur Bundesliga gescheitert waren.

Der Abstieg brachte das Personalkarussell ins Rotieren und die Braunschweiger Löwen hatten zahlreiche Abgänge im Sommer 2018 zu verzeichnen. Wie sich diese bei ihren neuen Vereinen geben, lest Ihr hier.

Suleiman Abdullahi
Für Abdullahi ging es nach dem Abstieg erst einmal auf Leihbasis zu Union Berlin. Dort musste er anfangs allerdings aufgrund einer Sprunggelenksverletzung pausieren und kam erst am 11. Spieltag zu seinem ersten Einsatz im neuen Trikot.

Ken Reichel
Elf Jahre trug Reichel das Trikot der Braunschweiger Löwen, doch den Gang in die dritte Liga wollte sich der langjährige Kapitän ersparen. So schloss er sich den Eisernen von Union Berlin an und avancierte direkt zum Stammspieler auf der Position des Linksverteidigers.

Salim Khelifi
Der Schweizer mit tunesischen Wurzeln wechselte in seine Heimat zum FC Zürich. Zum Stammspieler konnte er aber noch nicht werden: acht Spiele, davon viermal nur eingewechselt. Immer wieder musste er schon zu Saisonbeginn aufgrund kleiner Blessuren aussetzen. So konnte er sich auch erst mit einem Tor und einer Vorlage in die Scorerliste eintragen.

Jan Hochscheidt
Der Mittelfeld-Allrounder ging zurück zu seinem Ex-Verein nach Aue. Im Erzgebirge war er auch gleich wieder gefragt und absolvierte bis dato alle elf Spiele, neun davon von Anfang an. Außerdem gelangen ihm bereits zwei Treffer.

Maximilian Sauer
Der 24-Jährige blieb auch nach dem Abstieg in Liga zwei und wechselte zu Greuther Fürth. Dort beackert er lediglich mit Ausnahme der ersten beiden Spieltage die rechte Abwehrseite der Kleeblätter und kann sich zum Stammpersonal zählen.

Steve Breitkreuz
Wie Hochscheidt zog es auch den Offensiv-Mann zurück nach Aue. Zu Saisonbeginn wurde Breitkreuz noch aufgrund seiner gerade überstandenen Knieverletzung geschont. Mittlerweile zählt aber auch der 26-Jährige zu den Stammspielern.

Eros Dacaj
Nach zwei Einsätzen zu Beginn der Spielzeit 2017/18 kam Dacaj zu keiner weiteren Einsatzzeit in Braunschweig. Im Sommer wechselte der 22-Jährige daher zum SV Rödinghausen. Bei zwölf Spielen in der Regionalliga West kommt er immerhin auf ein Tor und eine Vorlage.

Jasmin Fejzic
Der letztjährige Stammkeeper startete auch in Magdeburg als Nummer eins in die Saison. Doch nach vier Spieltagen wurde Fejzic zur Nummer zwei degradiert und wartet seitdem darauf, sich erneut zwischen den Pfosten beweisen zu können.

Mirko Boland
Das Braunschweiger Urgestein flog nach dem Abstieg einmal quer über den Teich und heuerte in Australien an. Bei Adelaide United scheint sich der 31-Jährige in der gerade startenden Liga auch als Stammspieler hervorzutun.

Patrick Schönfeld
Obwohl Schönfeld die Eintracht nach dem Abstieg verließ, ging es auch für ihn in die Dritte Liga. Beim SV Wehen Wiesbaden tingelt der 29-Jährige allerdings zwischen einem Startplatz im zentralen Mittelfeld und der Ersatzbank hin und her. Außerdem setzte ihn im September eine Oberschenkelzerrung außer Gefecht.

Eric Verstappen
Der Ersatzkeeper ging in die Oberliga zu Tennis Borussia Berlin. Wirklich durchsetzen als Stammkraft konnte er sich bei seinem neuen Klub aber noch nicht. Zwar stand er schon in vier Ligaspielen im Tor, doch ganze sieben Male musste er als Nummer zwei auf der Bank Platz nehmen.

Hendrick Zuck
Der Offensiv-Mann wechselte zum Mitabsteiger aus Kaiserslautern und beweist dort seine Wichtigkeit als Flügelstürmer. Zwölf Ligaspiele bestritt er – elf Mal von Beginn an. Allerdings nur zwei davon über die volle Spielzeit. In Sachen Scorerpunkte zeigte er sich bisher für ein Tor und vier Vorlagen verantwortlich.

Julius Biada
Der Offensivspieler folgte Hendrick Zuck zum 1. FC Kaiserslautern. Auch seine Dienste sind äußerst gefragt in der Pfalz: Auf zehn Spiele kommt Biada. Eine Wadenverletzung verhinderte, dass es schon mehr sind. Doch seine Torbeteiligungen sind noch ausbaufähig. Bisher stehen bei Biada ein Tor und eine Vorlage zu Buche.

Quirin Moll
Anstatt bei der Eintracht zu bleiben, schloss sich auch der 27-Jährige lieber einem Ligakonkurrenten an und ging von den Braunschweiger zu den Münchner Löwen. Für 1860 stand er bei jedem Spiel in der Startelf und hat seinen Platz im zentralen bzw. defensiven Mittelfeld sicher.

Louis Samson
Mehrere Wochen war Louis Samson auf der Suche nach einem neuen Verein. Mitte Oktober war es endlich soweit und er hat mit der zweiten Mannschaft von FC Schalke 04 eine neue Heimat in der Regionalliga West gefunden.

Domi, Kumbela, Joseph Baffo, Özkan Yildirim
Alle drei Kicker befinden sich seit Ende ihrer jeweiligen Verträge immer noch auf Vereinssuche.

Georg Teigl
Nach seiner Leihe kehrte der Österreicher zum FC Augsburg zurück. Doch FCA-Trainer Manuel Baum setzt wenig bis gar nicht auf den 27-Jährigen. Teigl stand in dieser Saison bisher lediglich ein einziges Mal im Kader, wurde dabei aber nicht eingesetzt.

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